Der Sommer klopft an, Sophia entdeckt die Natur

Seit das Wetter anhalten gut ist, treibt es uns nachmittags raus an die frische Luft. Schon letztes Jahr war ich froh, wenn ich mit meiner Tochter die Natur genießen konnte, aber dieses Jahr ist es irgendwie nochmal etwas ganz besonderes. Denn wir freuen uns nicht einfach nur über die Möglichkeit sich mehr draußen bewegen zu können, nein, Sophia entdeckt dieses Jahr erstmals richtig und aktiv die Natur!

Es ist nicht mehr das große Ganze, das Gefühl einen riesigen Abenteuerspielplatz vor sich zu haben und endlich alles barfuß erleben zu dürfen. Die kleinen Augen nehmen nun auch die kleinen Veränderungen wahr und staunen über die Wunderdinge, die die Natur bereithält. Die Pusteblumen, die auf Opas Wiese nicht mehr gelb blühen sondern inzwischen ihren grauen Flaum angelegt haben. Wenn der Wind sie anpustet fliegen die kleinen Schirmchen in jede erdenklich Richtung davon, nur reicht Sophias Pustekraft noch nicht ganz aus um es dem Wind gleich zu tun. Nach einem kurzen Augenblick der Frustration ist aber auch schon eine Alternative gefunden und der Löwenzahn wird einfach ganz doll geschüttelt, so dass die Schirmchen doch noch davon fliegen.

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Auch die gefällten Baumstämme am Wegesrand sind nicht mehr nur Balancierstangen. Einer der Stämme hat eine Spur mit klebrigen, süßlich duftendem Harz, die die kleinen Finger nur zu gern befühlen, die Konsistenz ausgiebig testen. Und dann sind da natürlich die ganzen kleinen Käferchen und Würmer, die einer eingehenden Betrachtung unterzogen werden, gefolgt von der unermüdlich wiederholten Frage „Mama, was ist des? Wie heißt des?“.

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Erste Blumensträuße werden gepflückt und verschenkt (an die Emma *lach*). Die Sonne wird vermisst wenn sie hinter einer Wolke verschwindet und überhaupt … es gibt einfach so viel zu entdecken! Manchmal sehe ich ihr einfach nur dabei zu und genieße dieses unglaubliche Gefühl von perfektem Glück das mich dabei durchschwemmt und manchmal entdecke ich mit ihr alles nochmal ganz neu und versuche die Komplexität der Natur ihr in einfach Worten näher zu bringen. Keine leichte Aufgabe, aber ich hoffe sie wird später mal mit einem Gefühl von Glück daran zurückdenken.

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