Warum ein bisschen mehr Waldorf bei uns einzieht

Ich hatte es im letzten Jahr angekündigt: Hier soll ein bisschen Waldorf einziehen. Aber ich möchte euch nicht einfach so ein neues, und vorallem so teifgreifendes Thema vor die Nase setzten, ohne einen Einblick zu geben wieso, weshalb, warum.

Anfang des Jahres berichtete ich über unseren Besuch bei einer Bekannten, der mich dazu veranlasste über das Spielzeug, das ich meiner Tochter gebe nachzudenken. Schon in der Schwangerschaft war für mich, (Achtung Outing!) als ehemalige Waldorfschülerin, klar, dass mit Kind bei uns ein bisschen mehr „Öko“ einziehen wird. Allerdings wollte ich eine gute Balance zwischen Alternativ und 0-8-15 halten, um sowohl Sophia als auch mich als Mutter bei anderen nicht ganz als die Komischen hinzustellen. Eigentlich war ich auch der Meinung, das ganz gut hinzubekommen. Aber auf der Suche nach einer Spielgruppe merkte ich ganz schnell, dass ich doch auf andere Sachen wert lege, als viele der anderen Mütter. Das fängt beim Spielzeug an, bei dem ich immer riogroser Plastik ablehne, geht beim Essen weiter und endet in vielen weiteren Kleinigkeiten.
Irgendwann stieß ich auf die Eltern-Kind-Gruppe des Waldorfkindergartens meiner ehemaligen Schule. Erst war ich etwas skeptisch, ob das wirklich etwas für uns ist und nicht vielleicht doch zu sehr in das andere Gegenteil der bisher besuchten Gruppen schwanken würde. Aber was soll ich sagen, wir haben uns auf Anhieb wohl gefühlt! Nicht nur hat Sophia sofort eine Freundin gefunden, sondern auch ich konnte mich endlich mit anderen Eltern austauschen, ohne alle fünf Minuten komisch angeschaut zu werden. Endlich Menschen auf meiner Wellenlänge! Für mich war das ein bisschen wie ein Schlüsselerlebnis.

Angeregt durch die tollen Gespräche, fing ich an, mich etwas genauer mit der Waldorfpädagogik im Kleinkindalter zu beschäftigen. Und mein Gefühl sagte mir auf einmal: ja, im Großen und Ganzen ist es das, was meinen Einstellungen entspricht.
Nach wie vor möchte ich eine gute Mischung für uns finden. Denn auch wenn ich sehr überzeugt bin, wird Sophia, auf Grund verschiedener Gründe, sehr wahrscheinlich in den ganz normalen Kindergarten bei uns um die Ecke gehen. Der Waldorfaspekt wird also vordergründig bei uns Zuhause stattfinden. Wie genau das wird und wie ich das umsetzten werde, möchte ich euch zukünftig hier auf dem Blog zeigen und ich hoffe sehr, dass ich damit vielleicht den ein oder anderen anspreche und ebenfalls bestärken kann.
 

  

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