Ich bin Mutter, wie abgefahren!

Heute ist Muttertag. Wow, mein erster Muttertag.
Na gut, eine wirkliche Rolle spielt das dieses Jahr (und wahrscheinlich auch nächstes Jahr) noch nicht. Trotzdem ist es ein komisches Gefühl. Ich bin nicht mehr nur die Tochter, die ihrer Mutter an diesem Tag eine Freude macht, sondern ich bin selbst Mutter! Wie abgefahren!

Inzwischen bin ich angekommen in meiner Mutterrolle.
Ja es gibt sie, die antrengenden Tage, an denen mir alles zu viel ist und ich mir nichts sehnlicher wünsche, als mich mit einem dicken Buch in mein Bett zu kuscheln und einfach mal einen Tag durch zu lesen. Aber an den meisten Tagen genieße ich die Zeit mit meiner Tochter. Seit ein paar Wochen lacht sie richtig laut und herzhaft wenn ihr etwas richtig gut gefällt. Z.B. wenn ich sie in die Luft schmeiße, wieder auffange und ihr einen dicken Kuss verpasse. Dann quillt mein Herz über vor Glück und Freude! Oder wenn sie etwas Neues probiert und ich sie anfeuere und total ausflippe wenn sie es endlich schafft. Auch die leisen Momente, wenn wir miteinander kuscheln, erfüllen mich so sehr, das hätte ich nie erwartet.
Und dann wären da noch die Sorgen, die einen als Mutter ständig begleiten. Geht es ihr gut? Mache ich alles richtig? Bekommt sie von allem genug? Das lässt sich beliebig fortführen, schließlich sind diese Gedanken immer präsent.

Trotzdem finde ich es wichtig, dass ich trotzdem noch ICH bleibe. Und ich bin eben nicht nur Mutter. Ich bin auch Ehefrau, Studentin, Hundemama, Tochter, Mitarbeiterin, Bücherliebhaberin, Pferdenärrin, … .
Im Moment braucht mich mein Kind noch sehr stark, trotzdem aber nehme ich mir die Zeit für diese Dinge. Manchmal ist Sophia einfach dabei, manchmal übernehmen Papa oder eine der Omas. Manchmal schläft Sophia auch gerade. Und ganz ehrlich, ich vermisse nichts.

Ich möchte daher jeder Mutter an´s Herz legen, auch mal etwas für sich zu tun. Lasst euch keine Blumen oder Schmuck schenken zum morgigen Muttertag. Lasst euch Zeit für euch schenken! Genießt mal einen abend oder auch nur eine Stunde und sei es nur, um mal ein heißen Kaffee zu trinken und dabei ein Boulevard-Blättchen zu lesen. So ganz in Ruhe und mit Genuss. Denn ihr seid nicht nur Mutter, ihr seid eben auch Frau, Kaffeeliebhaberin, Langebaderin, Schundmagazinleserin …

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