Das habe ich echt gut hinbekommen! Blogparade #MOMSROCK

Ich weiß, ich bin spät dran, aber ich habe soeben erst die Blogparade #MOMSROCK von Lucie Marshall entdeckt, in der sie aufruft uns selbst zu loben. Zwar bin ich gerade mal sechs Wochen Mutter, also noch ganz neu im Geschäft, dennoch möchte ich auch ein paar Worte dazu verlieren.

Vor der Geburt unserer Prinzessin habe ich mir oft Gedanken gemacht, dass ich diese Aufgabe nicht schaffen könnte. Ich hatte Angst vor den Momenten, in denen das Baby schreit und schreit und schreit und ich nicht weiß warum. Davor, dass ich ganz schnell die Schnauze voll habe und irgendwie daheim alleine festsitze, weil ich mich mit Baby nicht vor die Tür traue oder mir das zu stressig ist.
Jetzt nach sechs Wochen kann ich nur sagen: puhhh! Irgendwie bekomme ich das ja doch alles gebacken und das gar nicht mal so schlecht. Selbst als die Prinzessin gefühlte Ewigkeiten am Stück geschrien hat (und ich der Verzweiflung nahe war), blieb ich ruhig und gelassen und versuchte ihr möglichst viel Liebe und Geborgenheit zu geben. Keine Spur von zerreißenden Nerven (ob das noch kommen wird?). Das macht mich schon etwas stolz und auch ein wenig verblüfft darüber, wie sehr ich doch über mich hinauswachsen kann.
Etwas das mich auch ein bisschen stolz auf mich selbst macht, obwohl ich es eigentlich für selbstverständlich erachtet hatte, ist, dass MEIN Leben trotzdem weiter geht. Auch mit Baby gehen wir abends noch Essen, auch mit Baby geh ich auf Shoppingtour. Mit Ruhe und Geduld lässt sich das alles machen. Natürlich brauche ich etwas mehr Zeit um aus dem Haus zu kommen und muss manchmal mit dem Kinderwagen noch eine Extrarunde drehen bevor ich das Lokal betrete (damit das Kindlein einschläft), aber das ist irgendwie alles ok für mich. Und das macht mich stolz, dass meine Angst daheim fest zu sitzen mit einem brüllenden Baby unbegründet war; dass ich eine Gelassenheit besitze, derer ich mir nicht bewusst war. Ich hoffe sie begleitet mich auch weiterhin, so dass ich all den schwierigen und Nerven raubenden Situationen mit dieser Gelassenheit begegnen kann.

Und weil bei mir im Großen und Ganzen alles so gut läuft möchte ich an dieser Stelle noch sagen: Hut ab vor allen Alleinerziehenden! Vor all den Müttern, die keine Unterstützung haben und den Alltag alleine bewältigen müssen! Ich kann gar nicht fassen was ihr da stämmt und bewundere euch für eueren Mut und eure Kraft. Leider kann man das erst wirklich sehen, wenn man selbst erfährt was für eine Arbeit ein Kind sein kann. Inzwischen staune ich nur darüber was manche Mutter da bewerkstelligt. Ihr seid der Wahnsinn!

In diesem Sinne: Auf uns Mütter!

 

Momsrock

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