Hund und Baby …

Noch immer sind wir in der heißen Phase des Wartens. Auch wenn es jetzt wirklich nicht mehr lange dauern kann.
Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, so dass in den letzten Tagen ein ständiges Gewusel bei uns in der Wohnung herrschte. Die Haushälterin, die mir beim letzten Schliff in Punkto Sauberkeit half, mein Mann, der das Wohnzimmer noch etwas umgestaltete, damit mehr Platz ist und auch die Hebamme, die eine Vorsorge übernahm. Und mitten drin unsere Mopsdame Emma, die gerade so gar nicht versteht was das alles soll.

Ein Mops als Gefährte war der Herzenswunsch meines Mannes. Und vor knapp drei Jahren konnten wir ihn endlich erfüllen. Mopsdame Emma zog bei uns ein. Und seitdem führt sie hier die heimliche Herrschaft über die Welt. Zumindest glaubt sie das. Was ich sagen will: Sie hatte bis jetzt so ein bisschen die Stellung einer kleinen Prinzessin. Und nun wird sich ihr Leben schlagartig ändern, ebenso wie unseres, aber wie macht man das einem Vierbeiner klar?
Natürlich hat sie die vielen Veränderungen in den letzten Monaten mitbekommen und sagt man nicht auch, dass Hunde die Hormonumstellung riechen? Nun ist es aber so, dass Emma Veränderungen gar nicht mag. Das fängt an bei der Jacke die ausnahmsweise über dem Stuhl hängt statt an der Garderobe und geht hin bis zu fremden Personen die in ihre Komfortzone eindringen. Emma hasst nichts mehr wie fremde Leute. Und Kinder sind ihr absoluter Alptraum. Klar haben wir immer wieder versucht sie sachte an Kinder heran zu führen und je nach Laune klappt das auch mal besser und mal schlechter. Trotzdem haben wir etwas Sorge wie das in Zukunft mit unserem Kind werden soll. Wird Emma unser Kind nach einer gewissen Eingewöhnungsphase als Familienmitglied akzeptieren? Oder wird sie so eifersüchtig, dass wir irgendwann eine schwere Entscheidung treffen müssen? Aber vielleicht täuschen wir uns ja auch total und Emma und die Kleine werden ein Herz und eine Seele? Fest steht, dass wir unser Bestmögliches geben werden um ein positives Zusammenleben mit Baby und einer Mopsprinzessin mit Weltherrschaftsansprüchen gerecht zu werden.

Die Vorbereitungen für die Geburt und die zeitweilige Versorgung Emmas sind getroffen. Gute Freunde, die ebenfalls einen Hund besitzen (der praktischerweise Emmas beste Freundin ist) werden sich in den ersten Tagen um Emma kümmern. Das ist für sie zum Glück nichts ungewohntes. Wir haben auch schon mehrere Tips bekommen, wie wir Emma an das bevorstehende erste Kennenlernen des neuen Familienmitgliedes heranführen. Der Göttergatte wird ihr aus dem Krankenhaus ein benutztes Spucktuch und/oder eine Windel mitbringen, so dass der Mops schon mal den Geruch kennen lernen kann. Und wir haben uns dafür entschieden, dass Emma von Anfang an das Baby beschnüffeln darf (hier gibt es ja auch zig Meinungen dazu, Hund und Baby werden natürlich nur unter Aufsicht zusammen in einem Raum sein!!!) und in den neuen Alltag miteinbezogen wird.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Alles easy oder gab es Probleme? Musstet ihr euren geliebten Vierbeiner am Ende sogar abgeben? Oder hattet ihr auf einmal einen Schutzhund, der niemanden an das Kind herangelassen hat? Habt ihr euch auch so viele Gedanken gemacht oder einfach alles auf euch zukommen lassen?

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Ein Gedanke zu “Hund und Baby …

  1. mamamal5 schreibt:

    Hallo,jeder Hund/Rasse ist anders,aber gern schreib ich Dir kurz unsere Version. Unseren Hund (Bordergolie-Schäferhund -Mix) holten wir uns als Welpen,da waren noch keine Kinder da,das erste Kind kam als der Hund 4 Jahre war. Es veränderte sich nicht wirklich viel,der Hund merkte Veränderungen,fing an mich gegenüber *fremden* zu beschützen,bellte Leute an die mir zu nah kamen,heissen,schnappen usw nicht,wirklich nur bellen.😉 Es kam der Tag x,es ging los,bis zu diesem Tag war unser Hund überall mit hin gekommen,aber Klinik,geht ja nun wirklich nicht,die Nachbarin,noch ein Kind,glaub Sie war 12,kümmerte sich,es waren ja zum Glück gerade Ferien. Das Kind war da,nach 3 Tagen ging es heim,bloss gut,meine Bettnachbarin war schrecklich aber okay das ist nen Kapitel für sich.😉 Wir hatten unser Kind in der Babyschale und ließen den Hund schnuppern und siehe da,der Schwanz wedelte,dann wollte Sie das Kind putzen,das haben wir dann aber nicht zugelassen.😊 Ich hab den Hund dann immer viel mit einbezogen,zu einlaufen mitgenommenen,zu Freunden,spazieren usw. Eben immer Baby und Hund. Heut haben wir 5 Kinder (11,10,10,4,1 Jahr(e) und der Hund ist auch schon 16!!!Jahre. Jedes Kind hat Spass gehabt am Hund,ob Schwanz ziehen,Hoppe Hoppe Reiter spielen,die Kinder dürfen/durften alles tun. Nun halten wir Sie etwas zurück,da wir nun ne Hundeoma haben.😊 Ich hoffe,ich konnte Dir etwas helfen?! Liebe Grüsse MamaMal5

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