32. Woche und Gefühlschaos

Ich kann es gar nicht fassen, in acht Wochen soll es soweit sein!
Einerseits ist das schon noch eine Weile hin, aber wenn ich mir überlege wie schnell das letzte halbe Jahr verflogen ist bekomme ich doch schon etwas Bammel. Und so langsam stellen sich auch ein paar Schwangerschafts-Wehwehchen ein. Bücken ist durch den, inzwischen etwas explodierten, Bauch nur noch sehr eingeschränkt möglich (ich brauche eindeutig mehr Schlupf-Schuhe!) und auch das Atmen fällt stellenweise etwas schwer. Nach wie vor merke ich die Wachstumsschübe der Kleinen sehr deutlich und bin an diesen Tagen extrem erschöpft. Das ist aber alles nicht so tragisch, schließlich ist das Ziel ja fast schon greifbar nahe (ich sage nochmal, 8 Wochen, WOW!).

Was mich momentan wirklich nervt und auch belastet ist dieses Gefühlschaos in mir.
Es ist schwer das in Worte zu fassen. Und Chaos ist auch nicht so das ganz passende Wort. Ich freue mich so auf die Kleine! Trotzdem gibt es Tage an denen ich mich verzweifelt fühle. Ohne ersichtlichen Grund, sprich ich kann nicht mal sagen warum. An diesen Tagen bin ich gereizt und pampig und seit Neustem verdammt nah am Wasser gebaut. Erst gestern war wieder so ein Tag. Ich war irgendwie von allem genervt und als mein Mann abends erschöpft von der Tür quasi gleich ins Bett fiel, rollten bei mir die Tränen. Einfach weil sich alles irgendwie doof anfühlte.
Klar, dass gerade jetzt viele Termine anstehen und ich eigentlich überzeugt war, dass das bisschen Schwangerschaft all dem keinen Abbruch tut. Ich hoffe sehr, dass an all diesen Tagen ein guter Tag ist.

Es gibt aber auch Dinge, die mich freuen! Das Kinderzimmer z.B. das inzwischen fertig ist (wenn man von ein paar kleinen Details absieht). Ich habe festgestellt, dass das eigentlich das schönste Zimmer unserer Wohnung ist, da morgens richtig toll die Sonne reinscheint. Auch sonst ist eigentlich alles da für die Ankunft der Kleinen. Nur die Wohnung könnte nochmal einen ordentlichen Durchputz vertragen, aber ich fürchte darum muss sich jemand anderes kümmern. Nachdem mir fünf Mal der Lappen runtergefallen ist habe ich geschnauft wie eine Dampflok auf Hochtouren und musste erstmal eine Pause einlegen. Aber das nehme ich mit Humor.

Ich bin wirklich gespannt was die nächsten zwei Monate noch so bringen und wann die Kleine beschließt das Licht der Welt zu erblicken! Und da heute ein guter Tag ist, werde ich jetzt das sonnige, aber kühlere Wetter genießen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s