Was ich meinem Kind mit auf den Weg geben möchte! – Blogparade

Es ist schon wieder ein paar Tage her, dass ich auf die Blogparade von Munchkins Happy Place gestoßen bin. Sie hat gefragt was wir unseren Kindern mit auf den Weg geben möchten, welche Werte, welche Erinnerungen.
Ich denke jede Mutter und jeder Vater möchte seinem Kind das Bestmögliche mit auf den Lebensweg geben. Eigenschaften und Werte die den Weg erleichtern und Stärke für das Kommende geben. Das passiert meist ganz automatisch ohne vorher explizit darüber nachgedacht zu haben. Es in Worte zu fassen, wirklich auf den Punkt gebracht, dazu musste ich doch ein bisschen nachdenken. Letztendlich haben sich eine Hand voll Dinge herauskristallisiert, die ich meiner Tochter gerne mitgeben möchte.

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Deine Eltern lieben dich – immer!!! Egal was passiert!
Das ist das Wichtigste was ich ihr mitgeben möchte. In unserer Gesellschaft gibt es kaum noch etwas bedingungslos. Ständig muss Leistung erbracht werden, muss sich darüber definiert werden was man alles macht und kann und gibt. Unsere Liebe als Eltern aber ist bedingungslos. Wir werden sie immer lieben, auch wenn wir mal mit ihr schimpfen,  mal sauer oder andere Meinung sind. Sie soll wissen, dass wir sie trotzdem immer lieben! Sie kann immer zu uns kommen und wir werden immer unser Mögliches tun um ihr zu helfen.

Habe Respekt!
Vor anderen Lebewesen, vor anderen Glaubenseinstellungen, vor der Umwelt, … Man muss nicht alles mögen und gutheißen, aber man muss Allem mit Respekt begegnen. Nur so ist ein Miteinander möglich und nur so kann man seinen eigenen Standpunkt finden ohne andere(s) in Mitleidenschaft zu ziehen.

Lebe!
Manchmal hat man das Gefühl keine Zeit zu haben oder seine Zeit für vernünftigere Dinge nutzen zu müssen und verpasst so die kleinen Momente, die einfach nur Spaß und glücklich machen. Meine Tochter soll lernen auch diese Momente zu schätzen und sie vor allem auch zuzulassen. Sie sind es die unsere Seele in schweren Zeiten wärmen und Zuversicht geben.

Karma, Baby!
Ich bin überzeugt davon, dass alles was wir in unserem Leben tun (oder auch lassen) in irgendeiner Weise zu uns zurück kommt. Neide ich anderen ihr Glück und wünsche ihnen Negatives, so werde auch ich kein Glück finden. Bin ich jedoch hilfsbereit und freundlich, so werde auch ich beides erfahren.

Menschenkenntnis.
Ich bin mir nicht sicher ob man das wirklich lernen kann, aber ich werde mein bestes geben um Sophia etwas Menschenkenntnis zu vermitteln. Es macht vieles einfacher im Leben, wenn man ein Gespür dafür hat wie man sein Gegenüber einzuschätzen hat und kann einen unter Umständen vor Enttäuschungen bewahren. Ich hoffe sehr, dass sie lernt ihrem Gespür zu vertrauen und trotzdem Vorurteilsfrei an alle Menschen heranzutreten.

Letztendlich können wir als Eltern nur durch gutes Beispiel heran gehen. Ich versuche Sophia oft zu erklären wie und warum ich die Dinge so sehe. Noch ist sie sicher zu klein um dies alles zu erfassen und zu verstehen, aber ich hoffe sehr, dass sie durch mein Vorbild (das nicht immer perfekt ist, aber ich bemühe mich wirklich) eine Idee von Moral, Liebe, Gerechtigkeit usw. bekommt und in ihr Leben hinaustragen kann.
Wie ist das bei euch, legt ihr da besonders Wert darauf? Welche Werte möchtet ihr euren Kindern unbedingt vermitteln? Wer noch an der Blogparade teilnehmen möchte findet alle Infos dazu hier.

„Schnulleralarm“ und „Ist Ida da?“ – Zwei Buchempfehlungen

Lange ist es her, dass ich eine Buchempfehlung hier auf den Blog gestellt habe. Das lag nicht daran, dass wir keine Bücher gelesen haben, sondern zum Einen einfach dass es viele schon sehr bekannte waren. Und zum Anderen war Sophia einfach noch nicht soweit wirklich konzentriert sich mit einer Geschichte zu beschäftigen. Sie hat zwar gerne ihre Bücher durchgeblättert, aber es ging eher darum die Bilder zu bestaunen. Seit ein paar Monaten jedoch interessiert sie sich auch für die Geschichten und möchte nun richtig vorgelesen bekommen. Wie gut, dass nicht nur ich gerne bei den Kinderbüchern stöbere, sondern auch die Oma! Denn die hat Sophia zwei wirklich tolle Bücher mitgebracht:

Maria Jönsson: „Schnulleralarm“.

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Der kleine Wolf Valdemar liebt seinen Schnuller, doch sein Papa ist auf einmal der Meinung, dass er keinen mehr bräuchte. Das findet Valdemar ziemlich doof. Nur gut, dass er noch ein paar versteckt hat. Doch eines Abends, als Valdemar auf seine kleine Schwester aufpasst, ist ihr Schnuller verschwunden und Linn hört nicht auf zu weinen. Valdemar bleibt nichts anderes übrig als seinen letzten Schnuller ihr zu geben und selbst  ohne sein geliebtes Stück einzuschlafen. Am nächsten Morgen glaubt der Vater, dass sich das Schnullerthema bei Valdemar erledigt hätte und er jetzt ein großer Wolf sei, doch Valdemar findet ein großer Wolf sollte selbst bestimmen wann er auf den Schnuller verzichtet … .
Sophia war sofort fasziniert von der Geschichte, denn der Schnullerverzicht war auch schon bei uns ein Thema und endete wie bei Valdemar damit, dass sie sich eben noch nicht ganz davon trennen kann. Sie fiebert richtig mit wenn Valdemar´s Vater den Schnuller entsorgt und schmatzt gleich erleichtert eine Runde mit, wenn der kleine Wolf doch noch einen Ersatz findet. Die Zeichnung sind wirklich sehr süß, der Text kurz gehalten, so dass er auch für unsere 2,5 jährige Tochter gut verständlich ist. Wirklich eine Empfehlung für Kinder, für die die Abgabe des Schnuller gerade zum Thema wird.

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Antonie Schneider, Julie Völk: „Ist Ida da?“

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Im Garten wird gewartet. Auf Ida. Die Tiere warten gespannt, denn ohne Ida ist es irgendwie langweilig. Doch der Postbote Otto bringt endlich die erlösende Nachricht: Ida ist bald da! Und als Ida endlich da ist freuen sich alle und im der Garten herrscht endlich Trubel.
Dieses Buch kommt mit sehr wenig Text aus. Der ist auch gar nicht nötig, denn die Illustrationen sind wirklich so süß detailhaft, dass weiterer Text einfach überflüssig wäre. Die Story ist wirklich einfach und für die Kleinen gut verständlich. Die Bilder laden zum intensiven betrachten ein, uns fällt jedes Mal eine neue Kleinigkeit auf wenn wir das Buch anschauen. Es sind auch gerade diese Kleinigkeiten, die es möglich machen zusätzlich zu der eigentlichen Geschichte noch kleine weitere dazu zu erfinden. Das begeistert Sophia immer wieder auf´s Neue! Ein Buch zum träumen, sowohl für Klein als auch Groß.

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PuppenMITmacherei 2017 – Ideensammlung

Manchmal ergeben sich ja Sachen, die man gar nicht fokussiert oder an die man nicht gerade denkt. So ist es mit der PuppenMITmacherei. Vor ein paar Wochen keimte in mir der Gedanke nochmals eine Puppe anzufertigen. Der Sohn meiner Großcousine feierte seinen ersten Geburtstag und ich fand die Idee ihm eine Puppe zu diesem zu schenken schön. Leider fehlte mir dann die Zeit. Da ich aber schon ein Bild dieser Puppe vor meinem inneren Auge hatte, habe ich das Projekt einfach etwas nach hinten verschoben. Und kurz nachdem ich mir wenigstens das Material schon mal bestellt hatte, erreichte mich die Ankündigung der diesjährigen PuppenMITmacherei. Also wird diese Puppe im Zuge dessen entstehen.

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Ideensammlung, Inspiration:

Wie schon erwähnt soll es diesmal wieder eine Puppe für eine bestimmte Person werden. Ich habe seit der letzten PuppenMITmacherei nicht nur weiterhin meine Tochter bei ihrem täglichen Spiel mit unserer Maxi (sie liebt die entstandene Puppe nach wie vor heiß und innig, was mich wirklich sehr glücklich macht) beobachtet und so noch etwas Input bekommen, sondern habe auch fleißig weiterhin mein Pinterestboard bestückt. Mein Kopf ist also voll mit Ideen wie eine weitere Puppe aussehen könnte.

Als ich meinen kleinen Vetter vor eine Weile mal wieder sah, schoss mir also direkt ein Bild einer möglichen Puppe vor mein inneres Auge. Eine klassische Waldorfpuppe mit blauen Augen und weiß-blonder Struppelmähne. Natürlich ein kleiner Junge, mit Pumphose, Hemd und Weste und eventuell einer Michelmütze. Ein sehr konkretes Bild also. Ob ich schaffen werde dem gerecht zu werden?
Einerseits bin ich sehr beschwingt von dieser konkreten Vorstellung, aber ich habe auch etwas Respekt davor das auch wirklich so umzusetzen. Zumal es ja diesmal keine Puppe für uns sein soll, sondern eine zum verschenken. Kleine Fehler, wie sie mir bei unserer Maxi passiert sind, möchte ich also unbedingt vermeiden.

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Anleitungen, Inspiration und unsere letztes Jahr entstandene Puppe „Maxi“

Ich freue mich schon sehr auf diese Herausforderung! Und darauf wieder eine Puppe fertigen zu dürfen. Es ist doch ein bisschen so wie Zaubern können …

Eine Wickeltasche für das Kleinkindalter

Frauen lieben sie, für Mütter sind sie nahezu unerlässlich. So geht es mir zumindest.
Bevor ich Mutter geworden bin, hatte ich eine für jeden Anlass und farblich abgestimmt für jedes meiner Lieblingsoutfits. Die Größe war eher zweitrangig, obwohl ich schon immer mittelgroße bevorzugte, um meine Unisachen bequem unter zu kriegen. Um was es eigentlich geht? Um Handtaschen.

Also eigentlich um DIE Handtasche. Denn seit ich Mutter bin hat das Thema Tasche eine ganz neue Dimension bekommen. Wenn ich ausnahmsweise mal keine Tasche mitnehme (weil wir eigentlich nur mal schnell um die Ecke auf den Spielplatz wollen), dann brauchen wir mit 100%iger Sicherheit ganz dringend etwas zu Trinken, ein Pflaster, Feuchttücher … (man führe die Liste beliebig fort). Daher gehe ich inzwischen nicht mehr ohne Tasche aus dem Haus.
Als Sophia noch kleiner war war unser ständiger Begleiter eine Wickeltasche von BooPoo, die ich wirklich sehr geliebt habe! Aber im letzten halben Jahr hat sich gezeigt, dass sie nicht mehr so ganz zu unseren bzw. meinen Bedürfnissen passt. Auch wenn wir nach wie vor Wickeln, liegt der Fokus inzwischen eher auf den ganzen Kleinigkeiten, die man als Mutter in der Regel immer mit dabei hat. Hier mal ein kleiner Auszug was wirklich IMMER in der Tasche ist:

  • 2-4 Windeln
  • Windelbeutel
  • Wickelunterlage
  • Feuchttücher
  • kleines Notfalltäschchen mit der Rescuecreme, Pflastern und weiterem Kleinkram
  • Wind-und-Wetter-Balsam von Weleda und im Sommer Sonnencreme
  • eine Wechselgarnitur
  • ein kleines Tuch, das jetzt im Sommer gerne als Kopfschutz dient
  • ein kleiner Stapel Baby-Pixi-Bücher (die Unkaputtbaren)
  • Schleichpferde (damit kann ich Sophia immer beschäftigen)
  • und ein paar Kekse, sowie eine kleine Flasche Wasser

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Je nachdem wohin wir unterwegs sind kommt noch das ein oder andere dazu. Ein Fädelspiel, Malbuch und Stifte, eine richtige Brotzeit, eine Jacke zum Überziehen, …
Und weil die Tasche nicht nur all dies beherbergen muss, sondern auch ganz schön viel mitmachen (sie wird ja schließlich nahezu überall mit hingenommen und das bei jedem Wetter) hatte ich schon eine ganze Weile nach der idealen Wickeltasche Ausschau gehalten. Wie das oft der Fall ist bin ich eher zufällig darauf gestoßen. Unsere neue Wickeltasche ist aus gewachstem Segeltuch und gewachster Baumwolle mit super weichen Lederriemen, die sehr bequem zu tragen sind. Sie ist groß genug und macht inzwischen wirklich alles mit. Und ich liebe die Vintage-Optik, die sie bekommt! Ihr bekommt sie hier.

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Der Sommer klopft an, Sophia entdeckt die Natur

Seit das Wetter anhalten gut ist, treibt es uns nachmittags raus an die frische Luft. Schon letztes Jahr war ich froh, wenn ich mit meiner Tochter die Natur genießen konnte, aber dieses Jahr ist es irgendwie nochmal etwas ganz besonderes. Denn wir freuen uns nicht einfach nur über die Möglichkeit sich mehr draußen bewegen zu können, nein, Sophia entdeckt dieses Jahr erstmals richtig und aktiv die Natur!

Es ist nicht mehr das große Ganze, das Gefühl einen riesigen Abenteuerspielplatz vor sich zu haben und endlich alles barfuß erleben zu dürfen. Die kleinen Augen nehmen nun auch die kleinen Veränderungen wahr und staunen über die Wunderdinge, die die Natur bereithält. Die Pusteblumen, die auf Opas Wiese nicht mehr gelb blühen sondern inzwischen ihren grauen Flaum angelegt haben. Wenn der Wind sie anpustet fliegen die kleinen Schirmchen in jede erdenklich Richtung davon, nur reicht Sophias Pustekraft noch nicht ganz aus um es dem Wind gleich zu tun. Nach einem kurzen Augenblick der Frustration ist aber auch schon eine Alternative gefunden und der Löwenzahn wird einfach ganz doll geschüttelt, so dass die Schirmchen doch noch davon fliegen.

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Auch die gefällten Baumstämme am Wegesrand sind nicht mehr nur Balancierstangen. Einer der Stämme hat eine Spur mit klebrigen, süßlich duftendem Harz, die die kleinen Finger nur zu gern befühlen, die Konsistenz ausgiebig testen. Und dann sind da natürlich die ganzen kleinen Käferchen und Würmer, die einer eingehenden Betrachtung unterzogen werden, gefolgt von der unermüdlich wiederholten Frage „Mama, was ist des? Wie heißt des?“.

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Erste Blumensträuße werden gepflückt und verschenkt (an die Emma *lach*). Die Sonne wird vermisst wenn sie hinter einer Wolke verschwindet und überhaupt … es gibt einfach so viel zu entdecken! Manchmal sehe ich ihr einfach nur dabei zu und genieße dieses unglaubliche Gefühl von perfektem Glück das mich dabei durchschwemmt und manchmal entdecke ich mit ihr alles nochmal ganz neu und versuche die Komplexität der Natur ihr in einfach Worten näher zu bringen. Keine leichte Aufgabe, aber ich hoffe sie wird später mal mit einem Gefühl von Glück daran zurückdenken.

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Die Sandkastensaison ist eröffnet

Endlich waren sie da! Die ersten Tage mit Sonnenschein, die man ohne dicke Winterjacke genießen konnte. Unglaublich wie gut das tut! Da treibt es einen einfach raus an die frische Luft. Zwar bin ich auch sonst jeden Tag mit Kind und Hund draußen, aber es ist einfach ganz etwas Anderes wenn man nicht nur einen kurzen Spaziergang macht um frische Luft zu tanken, sondern es auch wirklich genießt.

Da wir keinen Garten haben, der zum verweilen und spielen einläd, machen wir uns oft nachmittags zu einem der Spielplätze in der Umgebung auf. Unsere Sandkastensaison ist damit wieder eröffnet!
Da wir wie gesagt meist erst zu einem der Spielplätze aufbrechen müssen, heißt das auch, dass ich immer einiges einpacken muss. In der Regel habe ich etwas zu Trinken, etwas zu Knabbern und ein paar weitere nützliche Kleinigkeiten (Feuchttücher, Rescue-Creme, Lesestoff für die Mama, Wechselklamotten …) dabei um für jede Eventualität gerüstet zu sein. Aber für meine Tochter ist es natürlich am wichtigsten, dass das richtige Spielequipment dabei ist. Dabei habe ich festgestellt, dass weniger hier eindeutig mehr ist. In der Regel reicht ein Eimer, eine Schaufel und zwei bis drei Förmchen. Ein richtiger Hit und von allen Kindern geliebt sind die Eistüten und die Eislöffel. Sophia verkauft mir mit ausdauernder Begeisterung Sandeis!

Um Eimer, Schaufel und Co. auch gut verstaut zum Spielplatz zu transportieren, denn einfach eine Plastiktüte wie es viele Eltern machen wollte ich nun wirklich nicht, habe ich mich auf die Suche nach einer Tasche gemacht und bin dabei auf ein Ebook für ein Buddel-Täschchen gestoßen. Genau das Richtige; niedlich anzusehen, es passt alles rein und Sophia kann es selber tragen.
Das Täschchen ist wirklich gut zu nähen, auch wenn ich zugeben muss, dass es etwas Gefummel war den beschichteten Stoff zu vernähen, zumal ich mich beim Innenstoff ebenfalls für eine beschichtete Baumwolle entschieden habe, aber wenn man den Bogen mal raus hat flutscht es ganz gut. Und das fertige Werk ist einfach so hübsch und praktisch, dass sich der Aufwand wirklich lohnt.
Wenn wir uns also die Tage auf den Weg zum Spielplatz machen trage ich die Tasche mit der Verpflegung und Sophia ihr Täschchen mit den Buddelsachen.

Auf dem Weg zum Sandkasten kann es nicht schnell genug gehen.

Unser Buddeltäschchen

Weniger ist mehr!

Zwangs-Digital-Detox. Hallo echtes Leben!

Irgendwie ruckelt das Jahr, fast so als wäre die Schaltung kaputt. Mit dem Ende des Wintersemesters war es als ob der nächste Gang klemmt, alles hing fest, nichts ging voran. Nicht nur dass ich mit meinen Arbeiten für die Uni nicht vorwärts kam, nein zwischenzeitlich hat sich auch unser Router verabschiedet. Und da wir dank meines technikverliebten Mannes nicht irgendeinen nullachtfünfzehn Router haben, sondern irgend so ein Super-Sonderteil sind wir nun schon eine verdammt lange Zeit ohne Internet und Telefon. Quasi abgeschnitten von der Außenwelt.

Ehrlich gesagt hat sich das am Anfang auch wirklich so angefühlt … abgeschnitten von der Außenwelt. Es kam eine regelrechte Panik in mir hoch auf den Social Media Kanälen den Anschluss zu verlieren, nicht mehr „up to date“ zu sein. Ich war deswegen wirklich frustriert und zwar so sehr, dass ich schlechte Laune bekam. Oh Mist … ich glaube ich bin süchtig!
Ja es hat ein paar Tage gedauert bis ich zu dieser Einsicht kam. Aber mit ihr habe ich mir auch vorgenommen das Beste aus der Situation zu machen. Eben einfach mal wieder das echte Leben genießen, ohne ständig daran zu denken ein schönes Foto für Instagram zu schießen oder wenn Sophia in Ruhe spielt nur mal schnell den Feed durch zu sehen. Stattdessen habe ich die schönen Momente einfach genossen, sie in mir aufgesogen und die kleinen Mamapausen einfach mal mit dem good old Zeitunglesen gefüllt. Oder mit nichts. Und wisst ihr was? Das war extrem befreiend!
Es hat mich vor allem dazu veranlasst mal über meinen „Internetkonsum“ nach zu denken, bzw. ihn zu überdenken. Ganz möchte ich auf diese schöne Welt hier nicht verzichten. Ich liebe den Austausch und die Inspiration! Aber die Dosis werde ich doch stark verringern.

Erbstück“Liebe“ der Blog soll aber unbedingt wieder mehr Inhalt bekommen! Ich habe eine ganze Reihe von Artikeln, die ich gerne mit euch teilen möchte und ganz viele Ideen für viele weitere. Ich hoffe also jetzt wieder regelmäßig euch hier an meinen Ideen und Gedanken teilhaben lassen zu können.

 

Elternblogger MeetUp in Nürnberg

Fast hätte ich es ganz vergessen, so in meinem Alltagstrubel, aber zum Glück kam Anfang der Woche eine Erinnerung … am Samstag fand das erste Elternbloggermeetup in Franken statt, bei dem ich unbedingt dabei sein wollte. Denn bisher fühlte ich mich sehr alleine hier im Elternbloggerkosmos. Irgendwie hat man ja immer nur die Großen aus Berlin, München, Hamburg und Co auf dem Schirm, die sich auch regelmäßig bei den Bloggerevents in eben diesen Großstädten treffen und austauschen. Hier in Franken ist dagegen eher tote Hose. Sei es was Events betrifft, als auch andere Blogger. Dachte ich.
Ich war also wirklich sofort begeistert, als ich auf Anke und ihren Blog stieß UND auch noch erfuhr, dass sie ein Bloggertreffen für Elternblogger aus Franken organisiert.

Und genau bei diesem Treffen war ich am vergangenen Samstag.
Es ging nach Nürnberg, wo mitten im Stadtpark das PARKS als Location diente. Dort gab es nicht nur ein tolles Buffet, sondern auch eine Spielecke für unsere Kleinen, so dass wir die Kinder problemlos mitbringen konnten.
Was soll ich sagen … es war einfach herrlich. Endlich einmal andere Elternblogger kennen zu lernen, die sogar noch aus meiner Nähe kommen! Gleich zu Beginn ergaben sich interessante Gespräche rund um´s Bloggen und nach einer kurzen Vorstellungsrunde vertieften sie sich. Oftmals kannte man sich vorher bereits aus den sozialen Medien und konnte nun die Personen zuordnen. Ziemlich spannend. Auch sehr spannend war zu hören, dass viele ähnliche Überlegungen machen wie man selbst in Bezug auf das Bloggen.  Es hat mir viel neuen Aufschwung gegeben. Besonders gefreut hat mich, dass wir uns alle einig waren uns mehr vernetzten und in Zukunft auch mal ein paar Aktionen zusammen machen zu wollen. Insofern kann ich sagen, dass das erste Elternblogger MeetUp in Franken ein voller Erfolg war!

Ein ganz herzlicher Dank geht an Anke, die das ganze erst möglich gemacht hat und natürlich an die vielen Sponsoren. Übrigens: Die Goodiebag war der absolute Hammer! Ich selber bin gar nicht dazu gekommen sie richtig auszupacken, denn kaum daheim haben sich mein Mann und Sophia darauf gestürzt.

Mit dabei waren: Wiktorias Life, Birgit schreibt, Radio Mama, Geliebte Ordnung, Kinderleute, Mini und Mami, FaBa Familie, Mama und die Matschhose, Vivabini, Ich lebe jetzt und Papazeit. Wenn euch auch die Berichte der anderen interessiert, dann schaut doch mal hier vorbei, dort sind alle verlinkt!

Dank meiner Tochter bin ich stärker geworden!

Mutter zu werden, zu sein verändert. Es ist eine völlig neue Aufgabe und fordert einen auf eine so andere Art und Weise als alles bisher. Man ist immer noch man selbst und doch auf einmal ein ganz neuer Mensch. Mutter eben.
Ich habe mir immens viele Gedanken darüber gemacht, wie ich mich wohl mit der Geburt meiner Tochter verändern werde. Aber immer nur hinsichtlich meiner Kompetenz als Mutter. Beziehungsweise habe ich irgendwie geglaubt, dass ich so bleibe wie ich bin und nur um das Feature „Mutter“ erweitert werde. Äh … ja. Ehrlich gesagt habe ich mich am Anfang sogar sehr darum bemüht, dass das so ist, aber ich musste dann doch irgendwann einsehen, so einfach ist das nicht. Man ist eben nicht man selbst + die Eigenschaft Mutter, sondern macht eine enorme Entwicklung durch.

Zumindest mir ist es so ergangen. Schon mit der Schwangerschaft hat sich ein Prozess in Gang gesetzt, der mich vor ein paar Tagen irgendwie total von den Socken gerissen hat! Das klingt jetzt dramatischer als es ist, aber mir ist einfach das erste Mal so richtig bewusst geworden wie sehr ich mich verändert habe. Ich bin nicht einfach nur Mutter geworden, sondern auch wesentlich stärker!
Stärker in der Hinsicht, dass ich für mich und meine Rechte einstehen kann, nicht mehr jedem Konflikt aus dem Weg gehe, sondern auch mal deutlich sage wenn etwas für mich nicht in Ordnung ist. Wisst ihr was ich meine? Denn ich denke jedes Mal, was soll meine Tochter nur von mir lernen, wenn ich zu schüchtern bin den Mund aufzumachen? Am wichtigsten war jedoch die Erkenntnis nicht Jedermanns Darling sein zu müssen. Ich bin ich! Es ist schade, dass ich das erst jetzt erkannt habe, mir hätte das in meinen Teenagertagen sehr viel Kummer erspart.

Aber wisst ihr was? Meine Tochter ist bereits jetzt wesentlich selbstbewusster als ich. Manchmal staune ich darüber und hin und wieder beneide ich sie darum. Vor allem aber hoffe ich sehr, dass ich alles in meiner Macht stehende tun werde um ihr dieses Selbstbewusstsein zu bewahren. Und ich glaube dazu ist es wichtig, dass ich mich aus meiner Komfortzone heraus traue und mit gutem Beispiel voran gehe. Es heißt nicht umsonst eine Löwenmama zu sein und ich werde daher meinem Sternzeichen alle Ehre machen und eine richtige Löwin werden! Für dich meine Tochter, aber ganz besondern einfach für mich!

DIY: Eine Puppentrage für die Puppenmama

Schon vor einer Weile hatte ich mir vorgenommen für Sophia eine Puppentrage zu nähen. Denn meine kleine Puppenmama trägt ihre Maxi und ihre Fidi (unsere zwei Puppenmädels) eigentlich ständig durch die Gegend. Einmal hatte ich ihr mal eben, so nebenbei, mit einem meiner Halstücher eine provisorische Trage gebastelt und seitdem versuchte sie es immer wieder, was nur mäßig funktionierte. Eine Trage musste also her.

Auf Ideensuche habe ich etwas bei Pinterest gestöbert und habe zwei Puppentragen gefunden, die meinen Vorstellungen entsprochen haben. Diese hier, weil sie unserer FlyTai Trage sehr ähnlich sieht und dieser hier, weil mir die Lösung für das Selbstständige Anlegen gefallen hat.
Da bei der ersten Variante ein Schnittmuster zur Verfügung gestellt wird (hier nochmal der direkte Link mit kompletter Anleitung), habe ich diesen als Vorlage genommen. Ansonsten habe ich eigentlich alles an Material daheim gehabt:

  • Baumwollstoff
  • 2 Putztücher (bekommen wir immer als Werbegeschenk) als Vliesersatz
  • Gummiband

Einzig Klettverschluss hatte ich nicht da.

Ich hab also das Schnittmuster auf meinen Baumwollstoff und das Putztuch übertragen und ausgeschnitten und anschließend die Bänder gebastelt. Als erstes habe ich dazu bei meiner Tochter gemessen, wie lang das Gummiband sein darf, dass sie sich später über den Kopf ziehen wird zum Anlegen der Trage. Dann habe ich einen Stoffschlauch genäht, in den ich den Gummi eingezogen habe (ACHTUNG! Der Stoffschlauch muss um einiges länger sein als der Gummi, damit sich dieser nachher auch dehnen kann). Für die unteren Bänder habe ich fünf Zentimeter breite Stoffstreifen wieder mit meinem Putztuch gefüttert, gewendet und Füßchenbreit abgesteppt. Die Länge habe ich ehrlich gesagt frei Schnauze gewählt, da nur eine Seite „draußen“ bleibt, lässt sich das zum Schluss nochmal sehr gut anpassen. Nun habe ich alle Bänder und den Gummi an der Trage festgesteckt und alle Teile rechts auf rechts (Bänder und Gummi nach innen legen) bis auf eine Wendeöffnung zusammengenäht. Dann muss nur noch gewendet werden und die Wendeöffnung geschlossen und schon ist die Puppentrage fertig. Eigentlich hatte ich vor an den Unteren Bändern Klettverschluss anzunähen, damit Sophia sie wirklich komplett selber anlegen kann, aber in Ermangelung des Klettes wird jetzt erstmal mit Mamas Hilfe gebunden.

Für die Puppentrage habe ich einen Mittagsschlaf lang (also eine knappe Stunde) gebraucht und meine kleine Puppenmama war super glücklich als sie endlich ihre Puppen ordentlich tragen konnte.

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