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Ein Aufenthalt im Paradies, ein Familienfest und ein paar Gedanken zum Muttersein

Heute möchte ich euch ein paar Impressionen von unserem kurzen Urlaub im Norden Deutschlands zeigen. Anlässlich eines Familienfestes sind wir zu meiner Cousine nach Oldenburg gefahren und haben dort ein paar wundervolle Tage verbracht.

Ich muss sagen, wir waren anfangs etwas skeptisch, ob dieser Urlaub wirklich Erholung für uns sein wird. Familienfeste neigen leider oft dazu mit Krach und Knatsch zu Enden. Das, gepaart mit einer etwas längeren Fahrt durch fast ganz Deutschland hat uns etwas verhalten sein lassen. Aber unsere Bedenken waren ganz umsonst, es waren ein paar Tage im Paradies, sowohl für uns als auch für Sophia.
Der Gutshof meiner Counsine bietet nicht nur ein Kulisse wie in einem Sonntagabend-Film, sondern beherbergt auch Hühner, Schafe und Hunde, ganz zur Freude unserer Tochter. Sophia tobte den ganzen Tag durch den großen Garten, jagte Hühner, streichelte Hunde und fütterte Schafe. Aber ich denke ein paar Bilder sagen hier mehr als tausend Worte.

Wie Anfangs erwähnt war der Anlass dieser kurzen Reise ein Familienfest. Drei Tage volles Programm mit Cousinen und Vettern, von denen ich einen Teil maximal alle zwei Jahre sehe. Solche Wochenenden sind immer sehr anstrengend, so eine geballte Ladung Familie kann auch manchmal ein ganz schön explosiver Haufen sein. Aber von diesem Fest bleibt vorallem die tolle Stimmung in Erinnerung. Ich führte einige interessante Gespräche und von einer Begebenheit werde ich demnächst noch gesondert berichten.
Wir hatten übrigens das Glück direkt am Ort des Geschehens ein Hotelzimmer zu haben, so dass ich abends einfach schnell mit Sophia verschwunden bin, um sie hinzulegen und konnte dann wenn sie schläft Dank Babyfon-App wieder zurück ins Getümmel. Ansonsten wäre es für mich wohl nicht ganz so entspannt und angenehmen gewesen.
An zwei Tagen haben wir uns nachmittags etwas abgesetzt und haben uns einmal die süße Stadt Oldenburg angeschaut und am zweiten Nachmittag sind wir zum Meer gefahren und haben eine kleine Schiffsrundfahrt gemacht. Mein Mann plant auf jeden Fall schon den nächsten Aufenthalt an der Nordküste Deutschlands um noch mehr ansehen und erleben zu können.

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PuppenMITmacherei 2016 – Herstellung von Kopf und Körper

Nachdem das Material da ist und ich soweit alles Nötige zurecht gelegt habe, geht es endlich los! Ich muss ja ehrlich sagen, dass mir der Schlamperle-Puppenkurs, den ich vor einiger Zeit besucht habe, sehr zu Gute kommt. Die Anleitung ist zwar super bebildert und gut beschrieben, aber es fällt mir sehr viel leichter die einzelnen Schritte zu erfassen. Ich bin sogar überrascht wie einfach im Vergleich zum letzten Mal, das Formen des Kopfes ist. Mir gelingt es sogar eine richtige Kugel aus der Schafschurwolle zu formen und nicht nur ein Ei.


Noch ganz beseelt schneide ich die Teile für den Körper zurecht und mache mich an´s zusammen nähen, aber natürlich macht meine Nähmaschine etwas zicken. Nichts gravierendes, aber es hemmt mich etwas in meinem „flow“ und weil das mit den Abnähern an den Füßen auch nicht so klappt, lege ich das Projekt Puppe für ein paar Tage beiseite, das hilft mir in der Regel, so dass ich mit neuem Eifer fortfahren kann. Ich fülle also die entsprechenden Körperteile mit Granulat (ihr erinnert euch, die Puppe soll ja gut sitzen können) und stopfe sie anschließend. Und nun wird auch schon zusammengefügt! Ich gebe zu etwas Pfrimelei, aber letztendlich gelingt es zu meiner Zufriedenheit.

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Spielzeugfavoriten im August

Wie im Juli waren wir viel draußen, daher gibt es auch diesesmal wieder nur wenige Stücke. Die Draußen-Klassiker im Sommer wie Eimer, Schaufel, Förmchen und Ball brauchen keine extra Erwähnung und waren eher selbstverständlich als Favoriten.

Diesen Monat wieder ein absoluter Favorit ist die Regenbogenwippe. Diesmal nicht in ihrer Funktion als Rutsche, sondern als Wippe. Ich bin wirklich begeistert wie viel und vielseitig sie eingesetzt wird. Die Mühen der Herstellung hat sich also mehr als gelohnt, ein Beitrag dazu folgt in Kürze.
Ein ständiger Begleiter Sophias in August war der Hase. Also nicht irgendein Hase, sondern das „Weißt-du-eigentlich-wie-lieb-ich-dich-hab“-Hasenkind in Kuscheltierformat. „Hase mit!“ war gefühlt jeder zweite Satz den wir zu hören bekamen. Ich warte schon auf den Moment, an dem ich feststelle, dass wir ihn irgendwo vergessen oder verloren haben.
Total begeistert war Sophia, wenn sie ihr Körbchen nehmen konnte und ihren Hase darin umhertragen. Oder auch alles andere was ihr so in die Finger gefallen ist.

 

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Spielzeugfavoriten im Juli

Was ich am Sommer wirklich liebe, sind die vielen Unternehmungen die wir machen. Meist nichts Großartiges, also so Dinge wie den Ganzen Tag am Spielplatz zu verbringen oder beim Opa in den Garten. Und ganz ehrlich, Kinder brauchen dazu eigentlich kein Spielzeug. Vielleicht ein Eimer mit Schaufel und ein paar Förmchen, aber nicht mal das muss sein. Daher sind die Favorieten diesen Monat eher rar.

Habe ich schon von unserer Rogenbogenwippe erzählt? Seit Anfang des Jahres habe ich daran herum gebastelt. Irgendwie kam immer wieder was dazwischen, aber seit einer Weile ist sie endlich fertig. Sophia findet sie klasse, aber als ich sie eines Nachmittags spontan zu einer Rutsche umfunktionierte, ist sie der Hit. Es vergeht keine halbe Stunde ohne, dass die Regenbogenwippe-Rutsche nicht bespielt wird.
Auch unser Kasperle, die Hundespieluhr die Sophia seit ihrer Geburt in ihrem Bett liegen hat, muss immer wieder rutschen. Überhaupt geht ohne „Basperle“ nichts und ist in der Wohnung ihr treuer Begleiter (mit raus nehmen darf sie ihn nicht, habe doch etwas Angst, dass er mal verschwindet).
Berufsbedingt besuchen wir relativ viele Garten- und Kunsthandwerkermärkte und auf einem dieser Märkte habe ich einen ganz niedlichen Tütenkasper mitgenommen. Sophia lacht sich jedes Mal halb kaputt, wenn er aus der Tüte rausschießt, es ist einfach zu herrlich. Mich macht das immer ganz glücklich, wenn ich sehe wie sie mit diesem simplen Spielzeug sich beschäftigt.

 

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Zurück aus der unfreiwilligen Sommerpause

Der ein oder andere hatte es vielleicht durch Instagram etwas mitbekommen, ich war zu einer Zwangspause verdonnert. Erst durch eine Blasenentzündung, dann durch eine fiese Erkältung und  zum Schluss durch noch fiesere Magen-Darm-Problemen. Logisch, dass Sophia gleichzeitig einen Entwicklungsschub hatte. So haben wir zusammen einfach mal alles blöd gefunden. Dementsprechend lief erstmal gar nichts hier.

Dabei hatte ich so viel vor! Ab Mitte/Ende September stehen hier so viele Veränderungen an, die unseren kompletten Ablauf durcheinander wirbeln werden und überhaupt wird das nächste halbe Jahr viel anstehen, weswegen ich einfach noch ein paar Sachen erledigen wollte und den Sommer genießen. Nun gibt der Sommer gerade sein letztes Debüt und ist viel zu heiß um auch nur irgendwas zu machen (36°C!) und meine so schön zurecht gelegten ToDos sind wild durcheinander gewirbelt worden. Aber so langsam sortiere ich mich wieder und so werde ich den ein oder anderen Blogpost, den ich geplant hatte, noch nachtragen. Und was wird es sonst so demnächst geben?
Da mein Mann noch Urlaub hat, steht noch eine kleine Reise in den Norden Deutschlands an, von der ich gerne berichten werde. Kaum daheim steuern wir auf DAS Ereignis zu: Sophias Eingewöhnung in den Kindergarten. Auch hier sind ein paar Posts geplant. Und dann, ja dann, habe ich noch einige andere Themen (endlich mal wieder das ein oder andere DIY), die euch hoffentlich begeistern werden.

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PuppenMITmacherei 2016 -Vorbereitungen und Material

Ich bin etwas spät dran zum zweiten Beitrag der PuppenMITmacherei, aber im Moment läuft es bei uns nicht ganz rund und ich komme nicht wirklich dazu etwas zu bloggen (obwohl ich soooo viele Ideen habe!). Nun möchte ich euch aber von den Vorbereitungen berichten, die ich für die entstehende Puppe getroffen habe.

Beim letzten Beitrag habe ich ja von meiner Ideensammlung berichtet und davon geschrieben, dass ich schon eine relativ konkrete Vorstellung habe, was für eine Puppe es werden soll. Daher habe ich mich ziemlich schnell für eine Puppe nach der Anleitung Baby Twink von Mariengold entschieden und mir natürlich erstmal das Ebook zugelegt. Mein Plan war erstmal zu schauen was genau ich alles an Material benötige und es dann zu besorgen. Das meiste der benötigten Werkzeuge habe ich hier (Nähmaschine, Nähnadeln, Schere, Kochlöffel, Stecknadeln, etc.), lediglich die lange Puppennadel habe ich nicht da. Erst dachte ich, dass ich sicherlich ohne zurecht komme, aber ich glaube, ich werde doch eine besorgen.
Das eigentliche Material für die Puppe wollte ich ursprünglich beim Händler meines Vertrauens ordern, gleich so, dass es für mehr als eine Puppe reicht, denn ich bin mir sicher, dass es nicht bei dieser einen Puppe bleiben wird. Aber ich habe mich dann doch dafür entschieden das Rundum-Sorglos-Paket passend zur Anleitung von Mariengold zu bestellen, sowie etwas Granulat zum füllen, damit die Puppe dann auch wirklich sitzen kann. Das war auch ruck-zuck da und ich bin ziemlich verliebt und freue mich schon wahnsinnig darauf anzufangen. Beim Puppentrikot habe ich mich für den Marzipan-Ton entschieden und das Haar wird hellbraun, eben ähnlich meiner Tochter.

img_1642Emma beim Materialtest …

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Ein zweites Kind? Für mehr Toleranz bei der Familienplanung

Sophia wird nun bald zwei Jahre alt und so langsam werden wir immer öfter gefragt, wann denn ein Geschwisterchen geplant sei. Das klassische Bild einer Familie ist eben immernoch Mutter, Vater und zwei Kinder. Und wenn ich einige meiner Bloggerkolleginnen betrachte, dann geht der „Trend“ sogar zum Drittkind.

Der Traum von einer großen Familie und trotzdem bleibt das eigene Kind ein Einzelkind.

Ich habe nie konkret darüber nachgedacht wie viele Kinder ich einmal haben möchte. Lange wollte ich sogar gar keine Kinder. Das kam dann erst kurz bevor ich meinen Mann kennenlernte, also die Gedanken eine Familie zu haben … irgendwann einmal. Aber ich war mir sicher, dass es wenn nicht bei einem Kind bleiben wird. Ich blickte dem ganz easy entgegen, alles würde sich schon finden aber heimlich träumte ich von einem kleinen Bauernhof und einer Schar Kinder, die dort glücklich groß würden. Und wo ist jetzt das Problem? Der Anfang ist doch gemacht!
Je größer Sophia wird, desto öfter denke ich daran, wie schön ein Geschwisterchen doch wäre. Auch wenn mein Bruder und ich keine innige Beziehung pflegen, so war es rückblickend doch sehr schön jemanden zu haben, der so viel mit einem teilt. Einfach als Kind zu wissen, dass man nicht alleine ist, wenn man sich abends im  Bett im dunklen Zimmer fürchtete oder mal wieder verbotenerweise den Süßigkeitenschrank geplündert hat. Das waren wir meistens zu zweit und hat sich dadurch nicht ganz so schlimm angefühlt. Das sind Sachen, die ich meinem Mann als Einzelkind nicht verständlich machen kann. Aber das ist es ja alles gar nicht. Der springende Punkt ist leider der: ein weiteres Kind passt nicht in unser Leben. Hört sich grausam an, ist aber das was mir meine Vernunft sagt. Im Moment wäre ein zweites Kind einfach nicht richtig und das macht mich manchmal sehr traurig.

Klar würden wir das hinbekommen. Aber zu was für einem Preis.
Da wären zum einen die egositischen Gründe. Ich möchte endlich mein Studium abschließen und mich dann meinem beruflichen Werdegang widmen. Ohne gleich wieder pausieren zu müssen. Bevor ein weiteres Kind in Frage käme möchte ich meinen beruflichen Weg gefunden und auch etwas erreicht haben. Keine Ahnung wie lange das dauern wird, ich habe weder ein konkretes Ziel noch einen Fünf-Jahres-Plan oder so. Und selbst wenn ich dann mit, sagen wir 32 Jahren soweit wäre, dass ein zweites Kind passen würde, gibt es da immernoch einen weiteren Grund. Der Grund, der eigentlich viel schwerer als alle anderen wiegt.
Mein Mann ist um einiges älter als ich und leider gesundheitlich angeschlagen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er die Hochzeit seiner Tochter mal erleben wird ist leider nicht so hoch. Nein, ich möchte jetzt nicht auf die Tränendrüse drücken, denn für uns ist das ok so. Es ist auch nicht hochdramatisch, aber es ist eben ein Umstand, der mich doch nachdenklich stimmt. Wir wollen die Zeit zu dritt genießen, glücklich sein mit dem was wir haben, mit uns dreien eben. Ich möchte das Schicksal nicht herausfordern, indem ich meinen Traum auf biegen und brechen erfülle, möchte meinem Mann den Wirbel, der mit einem zweiten Kind kommt nicht zumuten und ehrlich gesagt mir auch nicht.

Es ist einfach ein verdammt schwieriges Thema. Aber ich erlebe oft wie unsere Entscheidung verurteilt wird, die bewusste Entscheidung für ein Einzelkind. Es ist eine wahnsinnig komplexe Entscheidung, die manchmal nicht ganz freiweillig getroffen wird. Es wäre schön, wenn andere auch mal daran denken würden. Egal für welches Familienkonzept man sich entscheidet, sei es Eltern mit Einzelkind oder welche mit vielen Kindern, eine Patchworkfamilie oder eine Regenbogenfamilie. Alle haben sich für ihre Familienart entschieden, weil es für ihre Lebenssituation eben die richtige ist. Und wie bei allen Entscheidungen: manche sind gut, verständlich und machen glücklich, andere erweisen sich vielleicht erst im Nachhinein als falsch oder unpassend und machen trotzdem unglücklich. Aber letztendlich ist das immer die Sache der Betreffenden und dem voran gehen viele Gedanken und Abwägen.
So wie bei uns und unserer Entscheidung, dass wir mit einem Kind sehr, sehr glücklich sind.

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Auf dem Weg nach München. Gedanken zu den Geschehnisse 

In was für eine Welt habe ich ein Kind geboren?Inzwischen vergeht fast kein Tag ohne eine Schreckensmeldung. Jeden Tag frage ich mich, auf was für eine Zukunft wir da zusteuern. Und jeden Tag wird das Gefühl meine Tochter beschützen zu müssen stärker. Aber ist das der richtige Weg?

Eigentlich hatte ich hier jetzt ein paar andere Gedanken stehen, die mir nach den Geschehnissen in Nizza und Würzburg im Kopf kreisten. Aber gerade befinden wir uns auf dem Weg nach München. Dieses verlängerte Wochenende steht schon seit einiger Zeit fest, das Hotel ist gebucht, Verabredungen mit Freunden sind gemacht worden. Und dann gestern Abend diese furchtbaren Meldungen. Fassungslos verfolgten wir die Nachrichten, zum Glück meldeten all unsere Freunde, dass sie in Sicherheit sind. Klar stellten wir uns die Frage, ob wir wirklich in die Bayerische Hauptstadt fahren sollen, aber sehr schnell waren wir uns sicher: ja wir fahren!

Heute früh standen unsere Telefone nicht still, alle die von unserem München-Wochenende wussten meldeten sich und waren entsetzt zu hören, dass wir wirklich fahren. Wir fahren, weil wir uns dem Terror nicht unterordnen wollen. Weil wir nicht wollen, dass diese Leute Macht über uns haben. Denn wenn wir alle verängstigt Zuhause sitzen, haben sie gewonnen. Das darf nicht sein, sie müssen merken, dass wir uns nicht einschüchtern lassen, dass wir eine Gemeinschaft sind in der Gewalt und Twrror keinen Platz haben. Und ich glaube, dass das genau das ist was wir unseren Kindern mitgeben sollten: tragt so viel Liebe, Toleranz und Freude in die Welt wie ihr nur könnt! Lasst das Böse und die Gewalt nicht die Herrschaft über euer Leben gewinnen! 

Und auch wenn ich mir stellenweise große Sorgen um die Zukunft mache, die meine Tochter haben wird, bin ich mir sicher, dass sie ihren Weg gehen wird. Sie wird von uns alle Voraussetzungen mitbekommen, die sie braucht: Liebe, Stärke, Vertrauen in sich selbst und Hoffnung!

Wir sind natürlich in Gedanken bei den Opfern und deren Angehörigen und werden sicherlich mehr als einmal innehalten um ihrer zu Gedenken! #prayformunich

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Unsere Wickelsituation {Werbung}

Wie ihr wisst sind wir gerade dabei Sophias Zimmer ein Update zu verpassen, weg vom Babyzimmer hin zum Kleinkindzimmer. Mit der Umgestaltung des Kinderzimmers stellte sich auch die Frage, wie wir das Wickeln in Zukunft handhaben wollen. Zwar mochte ich meine Wickelkommode wirklich gerne, aber ich habe das Gefühl, dass Sophia „herausgewachsen“ ist. Ruhig liegenbleiben gehört einfach nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, so dass ich zunehmend auf ihre Kooperration angewiesen bin. Daher haben wir beschlossen, dass wir sie zukünftig auf dem Boden bzw. auf dem Bett wickeln.

Seit einer Weile probieren wir das nun schon aus und es klappt wirklich gut! Nur etwas umorganisieren habe ich müssen, so ohne Schublade unten drunter in der gleich alles griffbereit ist oder Eimer der gleich neben dran steht. Daher habe ich mir einen Korb zurecht gemacht, in dem ich alles nötige hinein habe und den ich mir nur schnell schnappen muss. Darin befindet sich ein Moltontuch als Unterlage, sieht schön aus, ist bequem und gut zu waschen, falls mal ein Unglück passiert. Logisch, Windeln sind auch drin, sowie eine Packung Feuchttücher. Und dann brauchen wir nur noch unsere Notfall-Creme für den Popas und das war´s eigentlich auch schon. Fehlt nur noch der wichtigste Punkt: die Entsorgung.
Bisher hatte ich gleich neben dem Wickeltisch einen großen Windeleimer stehen, in den ich die Windeln werfen konnte ohne mich bücken zu müssen. Aber der war nun nicht mehr ganz so praktisch und durch seine Größe auch nicht wirklich schön unterzubringen. Ich wollte ihn doch eher irgendwo unauffällig hinstellen. Daher freute ich mich sehr, als ich angeboten bekam, den Sangentic-Tec Windeleimer von Tommee Tippee zu testen.


Erster Pluspunkt, er ist schonmal wesentlich kleiner und schlichter und lässt sich somit schön im Zimmer entegrieren ohne aufzufallen. Weiterer Pluspunkt ist das Fassungsvermögen (bis zu 28 Windeln), das dem Großen nicht sehr weit nachsteht (ein bisschen weniger geht schon rein, aber inzwischen ist unser Windelverbrauch auch etwas gesunken, also gleicht sich das wieder aus). Aber der wirkliche Knaller ist, dass dank des Twister keine Geruchswolke mehr durch das Zimmer wabert, wenn man den Eimer öffnet um eine Windel hineinzuschmeißen. Zumal Sophia gerne daran herumspielt und den Deckel ständig auf und zu macht.
Die Handhabung ist auch ganz simpel. Deckel auf, Windel rein, einmal drehen, Deckel zu. Ist der Eimer voll, lässt sich der obere Teil ganz einfach abnehmen. Dort integriert ist gleich eine Schneidevorrichtung (die auch wirklich gut schneidet!), so dass man wirklich nur die Folie dort trennen muss, knoten rein und fertig. Auf der anderen Seite hängt man die frische, geknotete Folie ein (dann füllen die Windeln den Eimer optimal) und setzt den oberen Teil wieder drauf. Was mich übrigens auch sehr positiv gestimmt hat war, dass ich die Nachfüllkasetten im nahegelegenen Drogeriemarkt gesehen habe. Für unseren anderen Eimer mussten wir sie im Internet nachbestellen, was gerne mal erst passierte, als wirklich keine mehr im Haus war. So kann ich sie schnell holen, wenn mal wieder Not am Mann ist. Apropo Folie, die ist übrigens antibakteriell, was natürlich zu dem guten Geruchsschutz beiträgt.


Alles in allem kann ich den Windeltwister von TommeeTippee also absolut empfehlen. Bei uns wird er definitiv weiterhin im Einsatz bleiben.

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PuppenMITmacherei 2016 – Ideensammlung

Endlich geht es los! Wie ich hier schon ankündigte, werde ich dieses Jahr an der PuppenMITmacherei teilnehmen und ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue! Heute starten wir mit den Ideensammlung. Bei der lieben Caro könnt ihr nochmal alles dazu nachlesen und auch die anderen verlinkten Beiträge anschauen.

Ich habe euch ja schon verraten, dass ich schon eine ganz bestimmte Vorstellung von der Puppe habe, die ich gerne machen würde. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr so genau, wie ich dazu kam überhaupt eine Puppe selber machen zu wollen, aber durch Zufall habe ich von einem Kurs zur Herstellung einer Schlamperle-Puppe mitbekommen und hatte auf einmal das Gefühl da unbedingt mitmachen zu wollen. Das habe ich letztendlich dann auch getan.

Für den ersten Versuch ist sie ganz ok, aber ich merkte schnell, dass diese Puppe so gar nicht den Bedürfnissen entsprechen, die meine Tochter im Spiel so hat. Auch die Puppe, die Sophia zum ersten Geburtstag bekommen hatte erfüllt diese nicht. Ihr merkt schon, die Puppe soll für meine Tochter sein, die im November zwei wird, im Idealfall also ein Geburtstagsgeschenk.
Ich habe Sophia in letzter Zeit oft beim Spielen beobachtet und mir gedanklich Notizen gemacht, welche Eigenschaften die Puppe haben sollte. Also sie sollte auf jeden Fall sitzen können, denn das scheint meiner Tochter sehr wichtig zu sein. Ihre Kuscheltiere und Puppen versucht sie ständig irgendwo hinzusetzten (am liebsten neben sich am Fenster), aber sie fallen immer um und das ärgert sie. Und dann sollte die Puppe viele körperliche Details haben, wie einen ausgeformten Popo und einen Bauchnabel. Sophia benennt gerne die verschiedenen Körperteile und sucht diese auch bei anderen (unsere Mopsdame muss regelmäßig herhalten). Da ich mir wünsche ihr mit dieser Puppe eine Gefährtin, eine stille Verbündete so zu sagen, zu erschaffen, denke ich, dass es wichtig ist, dass sie viele Ähnlichkeiten endeckt. Lustigerweise habe ich aber noch keine Ahnung, wie genau die Puppe dann am Ende aussehen soll. Kurze Haare, lange Haare, braune oder blonde? Braune Augen vielleicht? Sommersprossen? Ich denke das kommt beim Herstellungsprozess. Allerdings habe ich schon vor einer ganzen Weile ein Pinterestboard angelegt, um etwas Inspiration zu haben.

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