PuppenMITmacherei 2017 – Herstellung von Kopf und Körper

Gefühlt ewig lag das Puppenmaterial herum bis ich endlich Zeit und Muße hatte mich der Entstehung einer Puppe zu widmen. Eine Puppe herzustellen ist etwas das man nicht einfach so nebenbei macht, wie z.B. etwas zu stricken. Das tu ich oft abends neben dem Fernsehen oder beim gemütlichen Zusammensitzen mit Freunden. Eine Puppe erfordert wesentlich mehr Aufmerksamkeit. Nicht nur um es „gut“ zu machen, sondern vor allem um wirklich sein Herz hinein zu legen und so der Puppe Lebendigkeit zu verleihen. So hat es diesmal etwas länger gedauert bis ich mich dran gemacht habe, denn auch wenn ich immer wieder mal Zeit gehabt hätte, war in mir zu viel Unruhe.

Begonnen habe ich dann erstmal mit dem Zuschneiden der Trikot-Teile. Das war flott gemacht. Aber das Gefühl passte immer noch nicht, daher blieben die Stücke erst noch eine Weile liegen. Aber eines abends hatte ich so Lust darauf dieses Projekt jetzt endlich in Angriff zu nehmen, dass ich die Wolle herauskramte und begann den Kopf zu formen. Es fiel mir erstaunlich leicht, genauso wie das vorläufige Platzieren von Augen und Mund. Lediglich die Nase machte mir etwas Schwierigkeiten.
Ein paar Tage später, als meine Tochter bei ihrer Oma war, setzte ich mich an die Nähmaschine und nähte den Körper. Das Stopfen der Beine dauerte etwas länger, denn irgendwie fand ich die richtige Fülle nicht so recht und auch das Abnähen der Beine vom Oberkörper bedurfte einiger Anläufe. Da ich die Puppe ja verschenken möchte, sollten die Nähte wirklich gut sitzen und halten. Das gleiche galt für das Annähen der Arme. Wie bei unserer Maxi klappte das Annähen des ersten Armes super, mit dem zweiten ärgerte ich mich dann eine Weile herum. Das ist dann auch ein Punkt, an dem ich alles für ein paar Tage beiseite lege, bis mein Ärger über mich selbst verraucht ist und ich mit neuer Geduld wieder ans Werk gehen kann.
Und dann endlich werden Kopf und Körper vereint. Eigentlich eine etwas pfrimelige Aufgabe, aber erstaunlicherweise eine die mich sehr erfüllt. Es ist einfach so schön dann die fast fertige Puppe in den Händen zu halten. Endlich sieht man ob das alles so zusammen harmoniert und man kann sich die fertige Puppe noch besser vorstellen.

 

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#wenigerundwertvoll – Gedanken

Ich muss euch von meinem Wochenende erzählen. Eigentlich war es kein spektakuläres, es war eher eines wie jedes andere auch, aber es hat mich zum Nachdenken gebracht.
Wir, also mein Mann und ich, hatten uns aufgerafft und all die vielen Kindersachen und Kinderkleidung, die sich seit Sophias Geburt so angesammelt haben und nicht mehr gebraucht werden, zusammen zu suchen um sie auf einem Flohmarkt hier bei uns im Städtchen zu verkaufen. Ich habe alles sortiert, gewaschen, gebügelt (und auch etwas in Erinnerungen geschwelgt) und in eine Liste geschrieben um für den Flohmarkt gut gewappnet zu sein. Eigentlich war ich guten Mutes, denn der Gedanke, dass diese Dinge noch einmal Verwendung finden ist doch ein sehr schöner. Aber als wir unseren Flohmarktstand aufgebaut hatten und ich durch die Reihen gegangen bin, um einfach etwas zu schauen, bin ich erschrocken. Diese Masse an Sachen, Kleidung die nur wenige Zeit getragen worden war, Plastikspielzeug kreischend bunt … mir war richtig schlecht. Wie gesagt, eigentlich ist es ja schön, dass diese Sachen weiter gegeben werden, aber diese Masse … . Das Schlimmste ist jedoch, dass die meisten Käufer all diese Sachen anscheinend gar nicht zu schätzen wissen. Es kommt nur drauf an möglichst wenig Geld auszugeben. Versteht mich nicht falsch, ich mache auch gerne Schnäppchen und handle auf dem Flohmarkt. Dennoch würdige ich das Gekaufte, indem ich mich bei jedem Tragen darüber freue und diese Dinge besonders pfleglich behandle. Aber an diesem Flohmarkttag schienen ausschließlich Leute da zu sein, denen oberste Priorität es war möglichst kein Geld auszugeben, egal was sie dafür bekommen.

Mich hat das das ganze Wochenende lang beschäftigt, also eigentlich grübel ich immer noch. Denn ich möchte dazu nicht länger beitragen. Das sagt sich so leicht. In meinem Herz ist dieser Entschluss schon lange gefasst, aber diesem Konsum („ach das kostet nur 2€, das nehme ich mit, macht ja für diesen Preis nichts, wenn es gleich kaputt ist oder von zweifelhafter Qualität, dafür ist es günstig“) zu entkommen ist wirklich nicht einfach. Daher überlege ich schon seit Tagen, wie ich in Zukunft mit diesem Thema umgehen möchte.
Auf Instagram bin ich passender Weise über den Hashtag #wenigerundwertvoll gestolpert, den die liebe Jule, Hebammezauberschön, ins Leben gerufen hat. Ich folge ihr schon eine ganze Weile und sie ist wirklich eine Bereicherung! Gerade dieses Projekt, das dazu aufruft bewusster und vielleicht auch ein bisschen nachhaltiger Kindersachen zu konsumieren, spricht mir gerade so aus dem Herzen! Ich bin einfach im passenden Moment wieder, ja wieder denn eigentlich hatte ich das aufmerksam verfolgt und nur gar nicht mehr daran gedacht, darüber gestolpert. Daher möchte ich mich ab heute ganz offiziell zum #teamwenigerundwertvoll zählen und habe mir ein paar Dinge für die Zukunft vorgenommen.

Ich möchte zukünftig:

  • hochwertige Kleidung kaufen, aus natürlichen Stoffen (also Polyester und Co. so gut es geht vermeiden).
  • mehr kleine Labels, die Regional produzieren unterstützen.
  • insgesamt weniger kaufen.
  • mehr selbst machen (ich stricke ja schon sehr viel und ich muss sagen das würdigt man doch nochmal ganz anders).
  • weiterhin Plastikspielzeug vermeiden (es wird sicherlich weiterhin Ausnahmen geben, wie z.B. Lego).
  • bewusster kaufen. Mich also fragen, ob wir das jetzt wirklich brauchen, wie lange Sophia etwas davon hat und ob es vielleicht nicht eine Alternative gibt, die uns länger begleiten kann.
  • die Sachen, die nicht mehr passen oder für die Sophia zu groß geworden ist an Menschen geben, die diese Sachen weiterhin zu schätzen wissen.

Wenn ihr neugierig seid was es genau mit diesem Hashtag auf sich hat, dann schaut doch mal hier. Ist es wirklich eine wunderbare Sache! Und ich denke, dass auch der kleinste Schritt viel ausmacht. Ich möchte mich auf jeden Fall in Zukunft bemühen einen kleinen Teil dazu beizutragen und ich denke ich werde hier sicher von dem ein oder anderen Erfolg (oder auch Rückschlag) berichten.
Wie haltet ihr das denn mit den ganzen aussortierten Sachen? Geht ihr auch auf Flohmärkte oder gebt ihr es an Bekannte weiter?

PuppenMITmacherei 2017 – Vorbereitung und Material

Puhh fast hätte ich es verschwitzt! Bevor morgen schon der nächste Beitrag fällig ist, möchte ich noch etwas zur Vorbereitung und dem Material meiner Puppe schreiben.
Ich erwähnte ja bereits, dass ich eine relativ konkrete Vorstellung der Puppe habe. Es soll eine ganz klassische Waldorfpuppe werden, wieder in der kleinen Variante, also 30 cm groß. Erst habe ich kurz überlegt nochmal eine Baby-Twink zu fertigen, aber vom Gefühl her passt das nicht zu dem kleinen Mann für den die Puppe gedacht ist. Daher habe ich mich dieses Mal für die Anleitung Mitzi von Mariengold entscheiden. Ich kam letztes Mal mit der Anleitung von Mariengold super zurecht, alles ist schon bebildert und genau erklärt! Nur das Material habe ich woanders bestellt und zwar bei Wollknoll.

Es ist ein leichter und ein schwerer Puppentrikot in der Farbe „Haut Natur“ geworden, sowie Puppenhaar in der Farbe „natural blonde“, also einem sehr hellen blond. Außerdem habe ich gleich noch Abbindegarn, Nähfaden, Wirkschlauch UND eine Puppennadel mit bestellt. Ich habe mich das letzte Mal so geärgert keine Puppennadel zu haben und da das sicher nicht die letzte Puppe ist war das eine sehr sinnvolle Anschaffung. Füllmaterial habe ich noch ausreichend da.
Da habe ich auch meine Nähmaschine, diverse Nähnadeln, Schere, Häkelnadel, Stecknadeln und Stickgarn. Und irgendwo müsste auch noch ein Wachsmalstift für ein bisschen Wangenrot zu finden sein. Also alles da! Ich freu mich schon wirklich sehr loszulegen und einen kleinen Puppenmann zum Leben zu erwecken!

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Ein Teil des Materials.


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Strickliebe! – Eine neue Kategorie und erste Projekte

Ein Thema das hier am Blog bisher nur am Rand gestreift worden ist, ist meine Strickliebe. Ich habe sie erst ganz spät entdeckt, nämlich zu Anfang meines Studiums, als ich in meiner ersten eigenen Wohnung saß und an den Abenden eine Beschäftigung brauchte. Und spätestens seit meiner Schwangerschaft ist es ganz und gar um mich geschehen! Es gibt kaum einen Abends an dem ich nicht etwas stricke oder häkel. Das Meiste das entsteht ist für meine Tochter, eher selten sind es Stücke für mich oder jemand anderen. Daher habe ich mir überlegt hier auf dem Blog immer wieder mal Projekte vorzustellen.

Den Anfang machen auch gleich drei Projekte, die erst vor ein paar Tagen von den Nadeln gehüpft sind. In unserem Bekanntenkreis ist dieses Jahr ein kleiner Babyboom und ich dachte mir, dass so etwas Selbstgestricktes doch ein wunderschönes Geburtsgeschenk ist! Zumal ich auf das Buch von Klompelompe gestoßen bin, das voll ist mit zuckersüßen Anleitungen. Am liebsten würde ich sie alle stricken! Es sind sowohl Projekte für die Allerkleinsten dabei, als auch für schon größere Kindern. Es gibt sogar zwei, drei Projekte für Erwachsene. Also wirklich eine dicke Empfehlung das Buch!
Auf jeden Fall habe ich schon einige Projekte daraus gestrickt und eben besagte drei, die ich euch gerne genauer vorstellen will. Alle drei sind für einen kleinen Babyjungen entstanden.

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Spielhöschen Goldkind
Die Anleitung ist in den Größen 0-3 / 3-6 / 6-12 und 12-18 Monaten.
Gestrickt wird mit einer 4er Nadel.
Als Garn ist das Drops Merino Extra Fine angegeben, ich habe aber ein leichteres Baumwollgarn von Lana Grossa genommen: Elastico (96% Baumwolle, 4% Polyester, LL 160m/50g) in der Farbe 075 (Schnur 012).
Gestrickt wird von oben nach unten in einem. Man fängt mit den Trägern in Reihen an, strickt dann den Latz und geht dann über zum Höschen, das dann in Runden gestrickt wird. Zum Schluss gibt es dann noch die Schnur, die ganz easy und schnell gestrickt ist.

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Jacke Süßer Fratz
Diese Anleitung ist in den Größen 0-3 / 6-12 und 18-24 Monaten.
Gestrickt wird mit einer 3er Nadel.
Als Garn ist Drops Baby Merino angegeben, ich habe wieder Elastico von Lana Grossa genommen, diesmal in der Farbe 012.
Auch diese Jacke wird in einem von oben nach unten gestrickt. Das Muster ist wirklich schön und leicht zu stricken.
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Kuscheldecke
Die fertige Decke hat ein Maß von ca. 65x80cm.
Gestrickt wird mit 4,5er Nadeln.
Als Garn wird im Buch Drops Merino Extra Fine vorgeschlagen, ich habe auf mein Lieblingsgarn von Lana Grossa zurückgegriffen: Cool Cool Big (100% Schurwolle Merino Extra Fine, LL 120m/50g) in der Farbe 939.
Das Muster ist einfach zu stricken und schön anzusehen, so dass sich die Decke schnell strickt.

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Was ich meinem Kind mit auf den Weg geben möchte! – Blogparade

Es ist schon wieder ein paar Tage her, dass ich auf die Blogparade von Munchkins Happy Place gestoßen bin. Sie hat gefragt was wir unseren Kindern mit auf den Weg geben möchten, welche Werte, welche Erinnerungen.
Ich denke jede Mutter und jeder Vater möchte seinem Kind das Bestmögliche mit auf den Lebensweg geben. Eigenschaften und Werte die den Weg erleichtern und Stärke für das Kommende geben. Das passiert meist ganz automatisch ohne vorher explizit darüber nachgedacht zu haben. Es in Worte zu fassen, wirklich auf den Punkt gebracht, dazu musste ich doch ein bisschen nachdenken. Letztendlich haben sich eine Hand voll Dinge herauskristallisiert, die ich meiner Tochter gerne mitgeben möchte.

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Deine Eltern lieben dich – immer!!! Egal was passiert!
Das ist das Wichtigste was ich ihr mitgeben möchte. In unserer Gesellschaft gibt es kaum noch etwas bedingungslos. Ständig muss Leistung erbracht werden, muss sich darüber definiert werden was man alles macht und kann und gibt. Unsere Liebe als Eltern aber ist bedingungslos. Wir werden sie immer lieben, auch wenn wir mal mit ihr schimpfen,  mal sauer oder andere Meinung sind. Sie soll wissen, dass wir sie trotzdem immer lieben! Sie kann immer zu uns kommen und wir werden immer unser Mögliches tun um ihr zu helfen.

Habe Respekt!
Vor anderen Lebewesen, vor anderen Glaubenseinstellungen, vor der Umwelt, … Man muss nicht alles mögen und gutheißen, aber man muss Allem mit Respekt begegnen. Nur so ist ein Miteinander möglich und nur so kann man seinen eigenen Standpunkt finden ohne andere(s) in Mitleidenschaft zu ziehen.

Lebe!
Manchmal hat man das Gefühl keine Zeit zu haben oder seine Zeit für vernünftigere Dinge nutzen zu müssen und verpasst so die kleinen Momente, die einfach nur Spaß und glücklich machen. Meine Tochter soll lernen auch diese Momente zu schätzen und sie vor allem auch zuzulassen. Sie sind es die unsere Seele in schweren Zeiten wärmen und Zuversicht geben.

Karma, Baby!
Ich bin überzeugt davon, dass alles was wir in unserem Leben tun (oder auch lassen) in irgendeiner Weise zu uns zurück kommt. Neide ich anderen ihr Glück und wünsche ihnen Negatives, so werde auch ich kein Glück finden. Bin ich jedoch hilfsbereit und freundlich, so werde auch ich beides erfahren.

Menschenkenntnis.
Ich bin mir nicht sicher ob man das wirklich lernen kann, aber ich werde mein bestes geben um Sophia etwas Menschenkenntnis zu vermitteln. Es macht vieles einfacher im Leben, wenn man ein Gespür dafür hat wie man sein Gegenüber einzuschätzen hat und kann einen unter Umständen vor Enttäuschungen bewahren. Ich hoffe sehr, dass sie lernt ihrem Gespür zu vertrauen und trotzdem Vorurteilsfrei an alle Menschen heranzutreten.

Letztendlich können wir als Eltern nur durch gutes Beispiel heran gehen. Ich versuche Sophia oft zu erklären wie und warum ich die Dinge so sehe. Noch ist sie sicher zu klein um dies alles zu erfassen und zu verstehen, aber ich hoffe sehr, dass sie durch mein Vorbild (das nicht immer perfekt ist, aber ich bemühe mich wirklich) eine Idee von Moral, Liebe, Gerechtigkeit usw. bekommt und in ihr Leben hinaustragen kann.
Wie ist das bei euch, legt ihr da besonders Wert darauf? Welche Werte möchtet ihr euren Kindern unbedingt vermitteln? Wer noch an der Blogparade teilnehmen möchte findet alle Infos dazu hier.

„Schnulleralarm“ und „Ist Ida da?“ – Zwei Buchempfehlungen

Lange ist es her, dass ich eine Buchempfehlung hier auf den Blog gestellt habe. Das lag nicht daran, dass wir keine Bücher gelesen haben, sondern zum Einen einfach dass es viele schon sehr bekannte waren. Und zum Anderen war Sophia einfach noch nicht soweit wirklich konzentriert sich mit einer Geschichte zu beschäftigen. Sie hat zwar gerne ihre Bücher durchgeblättert, aber es ging eher darum die Bilder zu bestaunen. Seit ein paar Monaten jedoch interessiert sie sich auch für die Geschichten und möchte nun richtig vorgelesen bekommen. Wie gut, dass nicht nur ich gerne bei den Kinderbüchern stöbere, sondern auch die Oma! Denn die hat Sophia zwei wirklich tolle Bücher mitgebracht:

Maria Jönsson: „Schnulleralarm“.

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Der kleine Wolf Valdemar liebt seinen Schnuller, doch sein Papa ist auf einmal der Meinung, dass er keinen mehr bräuchte. Das findet Valdemar ziemlich doof. Nur gut, dass er noch ein paar versteckt hat. Doch eines Abends, als Valdemar auf seine kleine Schwester aufpasst, ist ihr Schnuller verschwunden und Linn hört nicht auf zu weinen. Valdemar bleibt nichts anderes übrig als seinen letzten Schnuller ihr zu geben und selbst  ohne sein geliebtes Stück einzuschlafen. Am nächsten Morgen glaubt der Vater, dass sich das Schnullerthema bei Valdemar erledigt hätte und er jetzt ein großer Wolf sei, doch Valdemar findet ein großer Wolf sollte selbst bestimmen wann er auf den Schnuller verzichtet … .
Sophia war sofort fasziniert von der Geschichte, denn der Schnullerverzicht war auch schon bei uns ein Thema und endete wie bei Valdemar damit, dass sie sich eben noch nicht ganz davon trennen kann. Sie fiebert richtig mit wenn Valdemar´s Vater den Schnuller entsorgt und schmatzt gleich erleichtert eine Runde mit, wenn der kleine Wolf doch noch einen Ersatz findet. Die Zeichnung sind wirklich sehr süß, der Text kurz gehalten, so dass er auch für unsere 2,5 jährige Tochter gut verständlich ist. Wirklich eine Empfehlung für Kinder, für die die Abgabe des Schnuller gerade zum Thema wird.

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Antonie Schneider, Julie Völk: „Ist Ida da?“

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Im Garten wird gewartet. Auf Ida. Die Tiere warten gespannt, denn ohne Ida ist es irgendwie langweilig. Doch der Postbote Otto bringt endlich die erlösende Nachricht: Ida ist bald da! Und als Ida endlich da ist freuen sich alle und im der Garten herrscht endlich Trubel.
Dieses Buch kommt mit sehr wenig Text aus. Der ist auch gar nicht nötig, denn die Illustrationen sind wirklich so süß detailhaft, dass weiterer Text einfach überflüssig wäre. Die Story ist wirklich einfach und für die Kleinen gut verständlich. Die Bilder laden zum intensiven betrachten ein, uns fällt jedes Mal eine neue Kleinigkeit auf wenn wir das Buch anschauen. Es sind auch gerade diese Kleinigkeiten, die es möglich machen zusätzlich zu der eigentlichen Geschichte noch kleine weitere dazu zu erfinden. Das begeistert Sophia immer wieder auf´s Neue! Ein Buch zum träumen, sowohl für Klein als auch Groß.

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PuppenMITmacherei 2017 – Ideensammlung

Manchmal ergeben sich ja Sachen, die man gar nicht fokussiert oder an die man nicht gerade denkt. So ist es mit der PuppenMITmacherei. Vor ein paar Wochen keimte in mir der Gedanke nochmals eine Puppe anzufertigen. Der Sohn meiner Großcousine feierte seinen ersten Geburtstag und ich fand die Idee ihm eine Puppe zu diesem zu schenken schön. Leider fehlte mir dann die Zeit. Da ich aber schon ein Bild dieser Puppe vor meinem inneren Auge hatte, habe ich das Projekt einfach etwas nach hinten verschoben. Und kurz nachdem ich mir wenigstens das Material schon mal bestellt hatte, erreichte mich die Ankündigung der diesjährigen PuppenMITmacherei. Also wird diese Puppe im Zuge dessen entstehen.

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Ideensammlung, Inspiration:

Wie schon erwähnt soll es diesmal wieder eine Puppe für eine bestimmte Person werden. Ich habe seit der letzten PuppenMITmacherei nicht nur weiterhin meine Tochter bei ihrem täglichen Spiel mit unserer Maxi (sie liebt die entstandene Puppe nach wie vor heiß und innig, was mich wirklich sehr glücklich macht) beobachtet und so noch etwas Input bekommen, sondern habe auch fleißig weiterhin mein Pinterestboard bestückt. Mein Kopf ist also voll mit Ideen wie eine weitere Puppe aussehen könnte.

Als ich meinen kleinen Vetter vor eine Weile mal wieder sah, schoss mir also direkt ein Bild einer möglichen Puppe vor mein inneres Auge. Eine klassische Waldorfpuppe mit blauen Augen und weiß-blonder Struppelmähne. Natürlich ein kleiner Junge, mit Pumphose, Hemd und Weste und eventuell einer Michelmütze. Ein sehr konkretes Bild also. Ob ich schaffen werde dem gerecht zu werden?
Einerseits bin ich sehr beschwingt von dieser konkreten Vorstellung, aber ich habe auch etwas Respekt davor das auch wirklich so umzusetzen. Zumal es ja diesmal keine Puppe für uns sein soll, sondern eine zum verschenken. Kleine Fehler, wie sie mir bei unserer Maxi passiert sind, möchte ich also unbedingt vermeiden.

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Anleitungen, Inspiration und unsere letztes Jahr entstandene Puppe „Maxi“

Ich freue mich schon sehr auf diese Herausforderung! Und darauf wieder eine Puppe fertigen zu dürfen. Es ist doch ein bisschen so wie Zaubern können …

Eine Wickeltasche für das Kleinkindalter

Frauen lieben sie, für Mütter sind sie nahezu unerlässlich. So geht es mir zumindest.
Bevor ich Mutter geworden bin, hatte ich eine für jeden Anlass und farblich abgestimmt für jedes meiner Lieblingsoutfits. Die Größe war eher zweitrangig, obwohl ich schon immer mittelgroße bevorzugte, um meine Unisachen bequem unter zu kriegen. Um was es eigentlich geht? Um Handtaschen.

Also eigentlich um DIE Handtasche. Denn seit ich Mutter bin hat das Thema Tasche eine ganz neue Dimension bekommen. Wenn ich ausnahmsweise mal keine Tasche mitnehme (weil wir eigentlich nur mal schnell um die Ecke auf den Spielplatz wollen), dann brauchen wir mit 100%iger Sicherheit ganz dringend etwas zu Trinken, ein Pflaster, Feuchttücher … (man führe die Liste beliebig fort). Daher gehe ich inzwischen nicht mehr ohne Tasche aus dem Haus.
Als Sophia noch kleiner war war unser ständiger Begleiter eine Wickeltasche von BooPoo, die ich wirklich sehr geliebt habe! Aber im letzten halben Jahr hat sich gezeigt, dass sie nicht mehr so ganz zu unseren bzw. meinen Bedürfnissen passt. Auch wenn wir nach wie vor Wickeln, liegt der Fokus inzwischen eher auf den ganzen Kleinigkeiten, die man als Mutter in der Regel immer mit dabei hat. Hier mal ein kleiner Auszug was wirklich IMMER in der Tasche ist:

  • 2-4 Windeln
  • Windelbeutel
  • Wickelunterlage
  • Feuchttücher
  • kleines Notfalltäschchen mit der Rescuecreme, Pflastern und weiterem Kleinkram
  • Wind-und-Wetter-Balsam von Weleda und im Sommer Sonnencreme
  • eine Wechselgarnitur
  • ein kleines Tuch, das jetzt im Sommer gerne als Kopfschutz dient
  • ein kleiner Stapel Baby-Pixi-Bücher (die Unkaputtbaren)
  • Schleichpferde (damit kann ich Sophia immer beschäftigen)
  • und ein paar Kekse, sowie eine kleine Flasche Wasser

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Je nachdem wohin wir unterwegs sind kommt noch das ein oder andere dazu. Ein Fädelspiel, Malbuch und Stifte, eine richtige Brotzeit, eine Jacke zum Überziehen, …
Und weil die Tasche nicht nur all dies beherbergen muss, sondern auch ganz schön viel mitmachen (sie wird ja schließlich nahezu überall mit hingenommen und das bei jedem Wetter) hatte ich schon eine ganze Weile nach der idealen Wickeltasche Ausschau gehalten. Wie das oft der Fall ist bin ich eher zufällig darauf gestoßen. Unsere neue Wickeltasche ist aus gewachstem Segeltuch und gewachster Baumwolle mit super weichen Lederriemen, die sehr bequem zu tragen sind. Sie ist groß genug und macht inzwischen wirklich alles mit. Und ich liebe die Vintage-Optik, die sie bekommt! Ihr bekommt sie hier.

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Der Sommer klopft an, Sophia entdeckt die Natur

Seit das Wetter anhalten gut ist, treibt es uns nachmittags raus an die frische Luft. Schon letztes Jahr war ich froh, wenn ich mit meiner Tochter die Natur genießen konnte, aber dieses Jahr ist es irgendwie nochmal etwas ganz besonderes. Denn wir freuen uns nicht einfach nur über die Möglichkeit sich mehr draußen bewegen zu können, nein, Sophia entdeckt dieses Jahr erstmals richtig und aktiv die Natur!

Es ist nicht mehr das große Ganze, das Gefühl einen riesigen Abenteuerspielplatz vor sich zu haben und endlich alles barfuß erleben zu dürfen. Die kleinen Augen nehmen nun auch die kleinen Veränderungen wahr und staunen über die Wunderdinge, die die Natur bereithält. Die Pusteblumen, die auf Opas Wiese nicht mehr gelb blühen sondern inzwischen ihren grauen Flaum angelegt haben. Wenn der Wind sie anpustet fliegen die kleinen Schirmchen in jede erdenklich Richtung davon, nur reicht Sophias Pustekraft noch nicht ganz aus um es dem Wind gleich zu tun. Nach einem kurzen Augenblick der Frustration ist aber auch schon eine Alternative gefunden und der Löwenzahn wird einfach ganz doll geschüttelt, so dass die Schirmchen doch noch davon fliegen.

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Auch die gefällten Baumstämme am Wegesrand sind nicht mehr nur Balancierstangen. Einer der Stämme hat eine Spur mit klebrigen, süßlich duftendem Harz, die die kleinen Finger nur zu gern befühlen, die Konsistenz ausgiebig testen. Und dann sind da natürlich die ganzen kleinen Käferchen und Würmer, die einer eingehenden Betrachtung unterzogen werden, gefolgt von der unermüdlich wiederholten Frage „Mama, was ist des? Wie heißt des?“.

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Erste Blumensträuße werden gepflückt und verschenkt (an die Emma *lach*). Die Sonne wird vermisst wenn sie hinter einer Wolke verschwindet und überhaupt … es gibt einfach so viel zu entdecken! Manchmal sehe ich ihr einfach nur dabei zu und genieße dieses unglaubliche Gefühl von perfektem Glück das mich dabei durchschwemmt und manchmal entdecke ich mit ihr alles nochmal ganz neu und versuche die Komplexität der Natur ihr in einfach Worten näher zu bringen. Keine leichte Aufgabe, aber ich hoffe sie wird später mal mit einem Gefühl von Glück daran zurückdenken.

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Die Sandkastensaison ist eröffnet

Endlich waren sie da! Die ersten Tage mit Sonnenschein, die man ohne dicke Winterjacke genießen konnte. Unglaublich wie gut das tut! Da treibt es einen einfach raus an die frische Luft. Zwar bin ich auch sonst jeden Tag mit Kind und Hund draußen, aber es ist einfach ganz etwas Anderes wenn man nicht nur einen kurzen Spaziergang macht um frische Luft zu tanken, sondern es auch wirklich genießt.

Da wir keinen Garten haben, der zum verweilen und spielen einläd, machen wir uns oft nachmittags zu einem der Spielplätze in der Umgebung auf. Unsere Sandkastensaison ist damit wieder eröffnet!
Da wir wie gesagt meist erst zu einem der Spielplätze aufbrechen müssen, heißt das auch, dass ich immer einiges einpacken muss. In der Regel habe ich etwas zu Trinken, etwas zu Knabbern und ein paar weitere nützliche Kleinigkeiten (Feuchttücher, Rescue-Creme, Lesestoff für die Mama, Wechselklamotten …) dabei um für jede Eventualität gerüstet zu sein. Aber für meine Tochter ist es natürlich am wichtigsten, dass das richtige Spielequipment dabei ist. Dabei habe ich festgestellt, dass weniger hier eindeutig mehr ist. In der Regel reicht ein Eimer, eine Schaufel und zwei bis drei Förmchen. Ein richtiger Hit und von allen Kindern geliebt sind die Eistüten und die Eislöffel. Sophia verkauft mir mit ausdauernder Begeisterung Sandeis!

Um Eimer, Schaufel und Co. auch gut verstaut zum Spielplatz zu transportieren, denn einfach eine Plastiktüte wie es viele Eltern machen wollte ich nun wirklich nicht, habe ich mich auf die Suche nach einer Tasche gemacht und bin dabei auf ein Ebook für ein Buddel-Täschchen gestoßen. Genau das Richtige; niedlich anzusehen, es passt alles rein und Sophia kann es selber tragen.
Das Täschchen ist wirklich gut zu nähen, auch wenn ich zugeben muss, dass es etwas Gefummel war den beschichteten Stoff zu vernähen, zumal ich mich beim Innenstoff ebenfalls für eine beschichtete Baumwolle entschieden habe, aber wenn man den Bogen mal raus hat flutscht es ganz gut. Und das fertige Werk ist einfach so hübsch und praktisch, dass sich der Aufwand wirklich lohnt.
Wenn wir uns also die Tage auf den Weg zum Spielplatz machen trage ich die Tasche mit der Verpflegung und Sophia ihr Täschchen mit den Buddelsachen.

Auf dem Weg zum Sandkasten kann es nicht schnell genug gehen.

Unser Buddeltäschchen

Weniger ist mehr!