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DIY: Fingerlose Handschuhe für die Kleinen

Es gibt nichts schöneres als bei schönem, kalten Herbstwetter draußen unterwegs zu sein. Wir genießen einfach  die restlichen Sonnenstrahlen, bestaunen die bunte Blätterpracht und sammeln kleine Herbstschätze. Generell versuche ich so viele Nachmittage wie möglich an der frischen Luft zu verbringen, am liebsten mache ich mit meinen Liebsten einen Spaziergang durch den Wald. Jetzt da die Sonne wirklich merklich schwächer geworden ist, ist mir immer öfter aufgefallen, dass Sophia ganz kalte Händchen hatte, auch wenn der Rest des Körpers schön warm eingepackt war. Vor Kurzem kam mir dann die Idee für Sophia fingerlose Handschuhe zu stricken, so dass ihre Händchen gewärmt werden, sie aber jeden noch so kleinen Schatz am Wegrand bequem auflesen kann.
Nach ein bisschen rumprobieren hatte ich auch eine kleine Anleitung für solche Marktfrauenhandschuhe zusammengeschrieben und die möchte ich gerne mit euch teilen. Ich habe das Bündchen etwas länger gestrickt und auch den oberen Teil, zum einen damit sie etwas länger passen und zum anderen damit auch wirklich alles schön warm bleibt. Wenn euch das zu lang ist könnt ihr einfach ein paar cm weniger stricken. Sophia passen die Handschuhe wunderbar, auch am Daumen, was oft eine Schwachstelle ist. Ich hoffe ihr habt Freude an der Anleitung und sie passen euren Kleinen auch so gut!

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Anleitung für fingerlose Handschuhe für Kleinkinder (Größe ca. 2 Jahre)

6-Fach Sockenwolle (z.B. Meilenweit sechsfach special von Lana Grossa)
Nadelspiel Nr. 4
Nadel zum vernähen der Fäden

32 Maschen anschlagen und zur Runde schließen. Im Bündchenmuster (1 M re, 1 M li) 6 cm stricken, oder je nachdem wie lang ihr das Bündchen gerne hättet (ich habe es lieber etwas länger gemacht). Nun glatt rechts weiter Stricken und zwei Maschen zunehmen. Nach weiteren 2,5 cm für den Daumen die ersten%lezten 5 Maschen der Runde stilllegen und gleich wieder 5 Maschen anschlagen. Nun geht es glatt rechts weiter bis der Handschuh eine Gesamthöhe von 10 cm erreicht hat. Jetzt noch 4 Runden im Bündchenmuster und dann kann abgekettet werden.

Für den Daumen die fünf stillgelegten Maschen aufnehmen, sowie fünf Maschen aus den wieder angeschlagenen Maschen. 1. Runde Glatt rechts stricken, eventuell aus den Seiten noch je zwei Maschen (= 14 Maschen). 2. Runde 5 Maschen rechts Stricken, 2 Maschen zusammen Stricken, 5 Maschen rechts Stricken, 2 Maschen rechts zusammen Stricken. 3. bis . Runde glatt rechts Stricken, 6. Reihe Bündchenmuster, 7. Reihe abketten.

Fäden vernähen und fertig.

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Kindergarteneingewöhnung, Eckzähne und Einschlafprobleme

Ich hatte ja gewusst, dass viel auf uns zukommt diesen Herbst, oder besser gesagt diesen Oktober. Unistart, KiTa-Eingewöhnung … hätte wirklich gereicht. Aber pünktlich zum Oktoberanfang meldeten die Eckzähne ihr Kommen an, begleitet mit einer Augenentzündung. Parallel dazu griff mein Mann noch ein Projekt an und beschloss das Dach eines Nebengebäudes noch vor dem Winter neu zu decken. In Eigenleistung, so dass mein Plan, die ersten zwei Oktoberwochen mit Sophia nochmal richtig zu genießen bevor der Ernst des Lebens zuschlägt, kläglich scheiterte und ich die Vormittage mit am Dach verbrachte während Sophia ihre Oma auf Trap hielt.
Die Konsequenz daraus folgte auf dem Fuß … Sophia hatte auf einmal Probleme mit dem Schlafen. Ich muss ja gestehen, dass wir bisher sehr verwöhnt waren. Es gab kaum durchwachte Nächte, von ein paar erkältungsbedingten Ausnahmen abgesehen und auch das Einschlafen war wirklich problemlos. Angefangen hat es, dass Sophia nicht mehr alleine Einschlafen wollte/konnte. Klar kam auch das schon einmal vor, aber das beschränkte sich meist auf zwei bis drei Abende, an denen ich mich zwanzig Minuten im Zimmer aufhielt und das war es. Nun zog es sich aber über Stunden und ganz schnell reichte meine bloße Anwesenheit nicht mehr, Sophia wollte unbedingt meine Hand halten. Dass ich gleichzeitig gerade nicht so gute Nerven hatte und selbst irgendwie schlecht drauf war machte die Situation noch schlimmer. Ich muss leider gestehen, dass es an einigen Abenden eskalierte und ich wütend schreiend tobte während Sophia ebenfalls außer sich war. Der Papa versuchte zwar zwischenzeitlich das Ganze etwas zu deeskalieren, aber eher erfolglos. Logisch, dass sich das auch Nachts weiter zog. Irgendwann dachte ich, dass es so nicht weitergeht und zog die Notbremse. Dazu gehörte vor allem mir vor Augen zu führen, dass meine Tochter mich nicht absichtlich so auf hundertachtzig bringt, sondern dass gerade ganz viel in ihrem Leben passiert und ihre kleine Seele damit einfach nicht hinterherkommt. Die Eckzähne (die bisher die schlimmsten sind!), Mama ist nicht mehr den ganzen Tag da und gleichzeitig ein unheimlicher sprachlicher Sprung. Also übe ich mich in Verständnis und Geduld. Der Lohn dafür ist nächtlicher Schlaf, das Einschlafen bedarf nachwievor meiner Anwesenheit und Körperkontakt. Aber wir sind ja auch noch nicht durch mit all den neuen Entwicklungen und die Zähne spitzen bisher auch nur klitzeklein raus.

Ehrlich gesagt hatte ich mir mit diesem Hintergrund ja schon das Schlimmste bei der KiTa-Eingewöhnung vorgestellt. Ein (für sie untypischerweise) heulendes Kind, das sich nicht von Mama lösen will, sowie nächtliche Party. Sophia hat aber die ersten Tage super gemeistert und ist total Feuer und Flamme. Am ersten Tag war sie etwas überfordert, das hat man ihr deutlich angemerkt, aber kaum war sie aklimatisiert wollte sie schon nicht mehr mit heim. Inzwischen sind wie soweit, dass wir die Zeit langsam steigern, in der ich nicht da bin. So langsam stellt sich bei mir etwas Wehmut ein.
Ich bin aber auch sehr erleichtert, denn die Uni fordert mich dieses Semester sehr. Eigentlich hatte ich extra alles so gelegt, dass ich erst nach Weihnachten mit Referaten und Hausarbeiten starte und so genug Zeit habe auf Sophia einzugehen, aber wie das Leben so spielt hat sich einiges verschoben und ich habe hier mehr als 15 Bücher liegen, die ich bis Dezember durchgearbeitet haben muss.

Wie ihr also feststellt, ist hier gerade einiges los daher komme ich nicht so regelmäßig zum bloggen, wie ich es gerne hätte. Und das obwohl ich so viele tolle Themen am Start habe. Aber sie kommen alle noch, versprochen!

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Studium und Mutter sein – ein Leben in zwei Welten

Nächste Woche beginnen die Vorlesungen für dieses Semester und somit geht für mich, ach was sage ich, für uns der Ernst des Lebens wieder los (für Sophia startet gleichzeitig das Leben als Kindergartenkind, aber dazu an anderer Stelle mehr). Da ich ein paar Dinge im Vorfeld abklären musste war ich die Tage schon in der Uni und irgendwie war das ein komisches Gefühl: Freude, Tatendrang, aber auch ein bisschen fehl am Platz zu sein. Das war schon in den vergangenen Semestern so, aber an dem Nachmittag fand ich in meinen Gedanken endlich die richtigen Worte dafür.

Studieren und gleichzeitig ein (kleines) Kind zu haben ist wie in zwei verschiedenen Welten zu leben.

Denn während meine Kommilitonen darüber diskutieren, welches Partyhighlight sie am Wochenende besuchen und sich darüber auslassen wie bescheiden es ist noch lernen zu müssen, während andere schon in den Urlaub aufbrechen, denke ich darüber nach, ob mein Kind die Impfung gut verträgt, wie wir am besten die nächste zahngeplagte Nacht überstehen und ob ich sie ruhigen Gewissens für vier Stunden der Oma überlassen kann um zu lernen. Ich gebe zu, manchmal ärgere ich mich dann über meine Mitstudenten, aber meist fühle ich mich einfach total deplaziert. Mein Leben dreht sich um ganz andere Dinge, ich habe eine ganz andere Verantwortung zu tragen. Vielleicht kommt auch manchmal etwas Neid hinzu. Dann wenn Sophia mich mal wieder auf die Palme gebracht hat und ich das Gefühl habe auch endlich mal wieder abends auf den Putz hauen zu wollen. Das sind aber seltene und kurze Momente.
Denn eigentlich mag ich mein Leben als Mutter. Ich liebe es, wenn Sophia sich mir nach einem halben Tag Trennung entgegenwirft, wenn sie sich an mich kuschelt und ein „Nasenbussi“ verlangt. Das ist dann auch die andere Seite vom Studentenmama-Dasein, das Kind interessiert es nicht ob Mama noch was für die Uni machen muss oder nicht. Auch mein Mann kann mit meinen Erzählungen über den Unialltag nicht allzuviel anfangen, auch wenn er geduldig zuhört. Und während sich die Dozenten und Studenten abends in den vielzähligen Kneipen zum Stammtisch treffen, sitz ich bei meiner Tochter am Bett bis sie eingeschlafen ist. Überhaupt scheinen Zuhause meine Uniprobleme oft eher unscheinbar und unwichtig.

Ich mag mein Leben so wie es ist! Ich gehe gerne in die Uni und wenn ich ganz ehrlich bin, war ich auch vor meinem Leben als Mutter keine Partygängerin. Es ist schön, dass mein Leben so erfüllt ist. Sowohl die Zeit daheim, mit meiner Tochter, als auch die Zeit in der Uni, wo mein Kopf endlich wieder gefordert wird genieße ich (fast) immer in vollen Zügen. Nur ab und an wäre es schön, etwas mehr Verständnis zu bekommen, sowohl in der Uni, als auch Zuhause. Ich lebe eben gerade in zwei Unterschiedlichen Welten.

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PuppenMITmacherei 2016 – Gestaltung von Gesicht, Haaren und Details

Gerade ärgere ich mich ein bisschen, denn im Eifer des Gefechts habte ich total vergessen Fotos von den verschiedenen Stadien der Gestaltung zu machen. Das könnte aber auch daran gelegen haben, dass es irgendwie einfach „geflutscht“ ist. Eigentlich hatte ich erwartet viel mehr probieren zu müssen um meine konkret-vagen Vorstellungen zu treffen. So waren auch ganz fix die Lage der Augen und des Mundes gefunden und schon ergab sich die Nase von ganz alleine. Hier muss ich im Nachhinein sagen, dass ich mich ruhig etwas mehr hätte trauen können, denn sie fällt schon sehr dezent aus, aber es fügt sich trotzdem sehr harmonisch in das Gesamtbild. Wirklich schmerzlich vermisst habe ich beim gestalten des Gesichts übrigens eine Puppennadel. Anfangs dachte ich noch es geht ohne, aber sie ist wirklich notwendig wenn man die Augen richtig ausarbeiten will. Wie sollte es anders sein habe ich dann auch so schnell keine herbekommen und mich in meiner Not mit einer Perlennadel beholfen. Mein Fazit: es ist nicht zu empfehlen. Für die nächste Puppe wird eine anständige Puppennadel besorgt.

Die Haare habe ich nach der Methode von Mariengold gearbeitet, was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war, das Ergebnis nach etwas ausbürsten finde ich aber wirklich toll. Genau das richtige für meine zweijährige Tochter! Nur das festnähen an dem Puppenkopf hat mir etwas Kopfzerbrechen (haha) bereitet und ich glaube, da werde ich früher oder später nochmal nacharbeiten müssen.

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Eigentlich wäre die Puppe dann ja soweit fertig, aber ich wollte noch ein paar kleine Details hinzufügen. So bekam die Puppe einen Bauchnabel und den Po ausgeformt (dafür habe ich diese Anleitung entdeckt). Zu guter Letzt gabs dann noch etwas „Rouge“ an den passenden Stellen und … was soll ich sagen, ich bin sehr verliebt in meine Puppe.

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Kinder brauchen Flügel!

Ich hatte euch versprochen von einer Begebenheit während unseres Urlaubs im Paradies zu berichten und zwar einer die mich immernoch beschäftigt.
Eigentlich könnte es eine alltägliche Szene sein, etwas über dem ich eigentlich stehen sollte. Eine Situation die jede Mutter aber bestimmt kennt. Ich wurde für meine Erziehung kritisiert und es hat sich angefühlt als würde man mein Dasein als Mutter in Frage stellen.

Durch einen blöden Nebensatz wurde ein Kernpunkt meiner, ich will nicht Erziehung sagen, sondern eher Philiosophie, kritisiert. Es ging darum, dass zwei Damen der Meinung waren, ich würde mein Kind nicht beaufsichtigen, denn es ist so: in einer Umgebung, die ich kenne und die ich hinsichtlich ihrer „Gefährlichkeit“ eingeschätzt habe, lasse ich meine Tochter sich frei bewegen. Und zwar ohne, dass ich auf Schritt und Tritt folge und sie womöglich auch noch alle zwei Sekunden ermahne dieses und jenes nicht zu tun. Klar, es gibt gewisse Spielregeln, die sie einzuhalten hat und bei denen es auch keinen Verhandlungspielraum gibt, aber dazwischen ist eben auch ganz viel Freiraum. Freiraum, der auch mal außerhalb meines Blickfeldes liegt, so lange ich mir sicher bin, dass ihr nichts passieren kann, aber immer in Hörweite.
Was soll ich sagen, das klappt wirklich gut und mir geht das Herz auf wenn ich Sophia dabei beobachte wie selbstbewusst sie die Welt erkundet. Natürlich macht sie auch mal Unfug oder rüttelt an einer der Spielregeln, wie sollte es anders sein, aber das sind dann auch die Momente in denen ich auch Eingreife.


Bisher hielt ich das für den besten Weg für uns. Den besten Weg für meine Tochter! Es scheint aber nicht immer der beste Weg für unsere Mitmenschen zu sein. Manche fühlen sich gestört, andere sehen nur die vermeintlichen Gefahren, die überall lauern. Meine Mutter bekommt regelmäßig Panik, wenn ich ihr Enkelkind mal alleine um die nächste Hecke biegen lasse. Manchmal verunsichert mich das und ich ratter in meinem Kopf ängstlich alle Gefahrenquellen durch. Und manchmal frage ich mich, ob ich da erziehungsmäßig bei Sophia was total verpasse, wenn ich ihr nicht ständig mit dem erhobenen Zeigefinger hinterher renne. Seh ich da in meiner Erziehung etwas gründlich falsch, oder ist unsere Gesellschaft einfach zu starr? Denn oft genug gibt es auch die andere Variante. Immer wieder werde ich darauf angesprochen wie herrlich selbstbewusst und selbstständig Sophia ist und wie erfrischend unkompliziert ich das alles sehe. Wenn wir mal ehrlich sind, schadet eine kleine Beule vom Hinfallen oder ein kleiner Schnitt im Finger vom der scharfen Kante wirklich so sehr? Oder sind das nicht vielleicht sogar die Dinge, die einen wachsen und reifen lassen?

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Ein Aufenthalt im Paradies, ein Familienfest und ein paar Gedanken zum Muttersein

Heute möchte ich euch ein paar Impressionen von unserem kurzen Urlaub im Norden Deutschlands zeigen. Anlässlich eines Familienfestes sind wir zu meiner Cousine nach Oldenburg gefahren und haben dort ein paar wundervolle Tage verbracht.

Ich muss sagen, wir waren anfangs etwas skeptisch, ob dieser Urlaub wirklich Erholung für uns sein wird. Familienfeste neigen leider oft dazu mit Krach und Knatsch zu Enden. Das, gepaart mit einer etwas längeren Fahrt durch fast ganz Deutschland hat uns etwas verhalten sein lassen. Aber unsere Bedenken waren ganz umsonst, es waren ein paar Tage im Paradies, sowohl für uns als auch für Sophia.
Der Gutshof meiner Counsine bietet nicht nur ein Kulisse wie in einem Sonntagabend-Film, sondern beherbergt auch Hühner, Schafe und Hunde, ganz zur Freude unserer Tochter. Sophia tobte den ganzen Tag durch den großen Garten, jagte Hühner, streichelte Hunde und fütterte Schafe. Aber ich denke ein paar Bilder sagen hier mehr als tausend Worte.

Wie Anfangs erwähnt war der Anlass dieser kurzen Reise ein Familienfest. Drei Tage volles Programm mit Cousinen und Vettern, von denen ich einen Teil maximal alle zwei Jahre sehe. Solche Wochenenden sind immer sehr anstrengend, so eine geballte Ladung Familie kann auch manchmal ein ganz schön explosiver Haufen sein. Aber von diesem Fest bleibt vorallem die tolle Stimmung in Erinnerung. Ich führte einige interessante Gespräche und von einer Begebenheit werde ich demnächst noch gesondert berichten.
Wir hatten übrigens das Glück direkt am Ort des Geschehens ein Hotelzimmer zu haben, so dass ich abends einfach schnell mit Sophia verschwunden bin, um sie hinzulegen und konnte dann wenn sie schläft Dank Babyfon-App wieder zurück ins Getümmel. Ansonsten wäre es für mich wohl nicht ganz so entspannt und angenehmen gewesen.
An zwei Tagen haben wir uns nachmittags etwas abgesetzt und haben uns einmal die süße Stadt Oldenburg angeschaut und am zweiten Nachmittag sind wir zum Meer gefahren und haben eine kleine Schiffsrundfahrt gemacht. Mein Mann plant auf jeden Fall schon den nächsten Aufenthalt an der Nordküste Deutschlands um noch mehr ansehen und erleben zu können.

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PuppenMITmacherei 2016 – Herstellung von Kopf und Körper

Nachdem das Material da ist und ich soweit alles Nötige zurecht gelegt habe, geht es endlich los! Ich muss ja ehrlich sagen, dass mir der Schlamperle-Puppenkurs, den ich vor einiger Zeit besucht habe, sehr zu Gute kommt. Die Anleitung ist zwar super bebildert und gut beschrieben, aber es fällt mir sehr viel leichter die einzelnen Schritte zu erfassen. Ich bin sogar überrascht wie einfach im Vergleich zum letzten Mal, das Formen des Kopfes ist. Mir gelingt es sogar eine richtige Kugel aus der Schafschurwolle zu formen und nicht nur ein Ei.


Noch ganz beseelt schneide ich die Teile für den Körper zurecht und mache mich an´s zusammen nähen, aber natürlich macht meine Nähmaschine etwas zicken. Nichts gravierendes, aber es hemmt mich etwas in meinem „flow“ und weil das mit den Abnähern an den Füßen auch nicht so klappt, lege ich das Projekt Puppe für ein paar Tage beiseite, das hilft mir in der Regel, so dass ich mit neuem Eifer fortfahren kann. Ich fülle also die entsprechenden Körperteile mit Granulat (ihr erinnert euch, die Puppe soll ja gut sitzen können) und stopfe sie anschließend. Und nun wird auch schon zusammengefügt! Ich gebe zu etwas Pfrimelei, aber letztendlich gelingt es zu meiner Zufriedenheit.

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Spielzeugfavoriten im August

Wie im Juli waren wir viel draußen, daher gibt es auch diesesmal wieder nur wenige Stücke. Die Draußen-Klassiker im Sommer wie Eimer, Schaufel, Förmchen und Ball brauchen keine extra Erwähnung und waren eher selbstverständlich als Favoriten.

Diesen Monat wieder ein absoluter Favorit ist die Regenbogenwippe. Diesmal nicht in ihrer Funktion als Rutsche, sondern als Wippe. Ich bin wirklich begeistert wie viel und vielseitig sie eingesetzt wird. Die Mühen der Herstellung hat sich also mehr als gelohnt, ein Beitrag dazu folgt in Kürze.
Ein ständiger Begleiter Sophias in August war der Hase. Also nicht irgendein Hase, sondern das „Weißt-du-eigentlich-wie-lieb-ich-dich-hab“-Hasenkind in Kuscheltierformat. „Hase mit!“ war gefühlt jeder zweite Satz den wir zu hören bekamen. Ich warte schon auf den Moment, an dem ich feststelle, dass wir ihn irgendwo vergessen oder verloren haben.
Total begeistert war Sophia, wenn sie ihr Körbchen nehmen konnte und ihren Hase darin umhertragen. Oder auch alles andere was ihr so in die Finger gefallen ist.

 

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Spielzeugfavoriten im Juli

Was ich am Sommer wirklich liebe, sind die vielen Unternehmungen die wir machen. Meist nichts Großartiges, also so Dinge wie den Ganzen Tag am Spielplatz zu verbringen oder beim Opa in den Garten. Und ganz ehrlich, Kinder brauchen dazu eigentlich kein Spielzeug. Vielleicht ein Eimer mit Schaufel und ein paar Förmchen, aber nicht mal das muss sein. Daher sind die Favorieten diesen Monat eher rar.

Habe ich schon von unserer Rogenbogenwippe erzählt? Seit Anfang des Jahres habe ich daran herum gebastelt. Irgendwie kam immer wieder was dazwischen, aber seit einer Weile ist sie endlich fertig. Sophia findet sie klasse, aber als ich sie eines Nachmittags spontan zu einer Rutsche umfunktionierte, ist sie der Hit. Es vergeht keine halbe Stunde ohne, dass die Regenbogenwippe-Rutsche nicht bespielt wird.
Auch unser Kasperle, die Hundespieluhr die Sophia seit ihrer Geburt in ihrem Bett liegen hat, muss immer wieder rutschen. Überhaupt geht ohne „Basperle“ nichts und ist in der Wohnung ihr treuer Begleiter (mit raus nehmen darf sie ihn nicht, habe doch etwas Angst, dass er mal verschwindet).
Berufsbedingt besuchen wir relativ viele Garten- und Kunsthandwerkermärkte und auf einem dieser Märkte habe ich einen ganz niedlichen Tütenkasper mitgenommen. Sophia lacht sich jedes Mal halb kaputt, wenn er aus der Tüte rausschießt, es ist einfach zu herrlich. Mich macht das immer ganz glücklich, wenn ich sehe wie sie mit diesem simplen Spielzeug sich beschäftigt.

 

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Zurück aus der unfreiwilligen Sommerpause

Der ein oder andere hatte es vielleicht durch Instagram etwas mitbekommen, ich war zu einer Zwangspause verdonnert. Erst durch eine Blasenentzündung, dann durch eine fiese Erkältung und  zum Schluss durch noch fiesere Magen-Darm-Problemen. Logisch, dass Sophia gleichzeitig einen Entwicklungsschub hatte. So haben wir zusammen einfach mal alles blöd gefunden. Dementsprechend lief erstmal gar nichts hier.

Dabei hatte ich so viel vor! Ab Mitte/Ende September stehen hier so viele Veränderungen an, die unseren kompletten Ablauf durcheinander wirbeln werden und überhaupt wird das nächste halbe Jahr viel anstehen, weswegen ich einfach noch ein paar Sachen erledigen wollte und den Sommer genießen. Nun gibt der Sommer gerade sein letztes Debüt und ist viel zu heiß um auch nur irgendwas zu machen (36°C!) und meine so schön zurecht gelegten ToDos sind wild durcheinander gewirbelt worden. Aber so langsam sortiere ich mich wieder und so werde ich den ein oder anderen Blogpost, den ich geplant hatte, noch nachtragen. Und was wird es sonst so demnächst geben?
Da mein Mann noch Urlaub hat, steht noch eine kleine Reise in den Norden Deutschlands an, von der ich gerne berichten werde. Kaum daheim steuern wir auf DAS Ereignis zu: Sophias Eingewöhnung in den Kindergarten. Auch hier sind ein paar Posts geplant. Und dann, ja dann, habe ich noch einige andere Themen (endlich mal wieder das ein oder andere DIY), die euch hoffentlich begeistern werden.

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