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Spielzeugfavoriten im Juli

Was ich am Sommer wirklich liebe, sind die vielen Unternehmungen die wir machen. Meist nichts Großartiges, also so Dinge wie den Ganzen Tag am Spielplatz zu verbringen oder beim Opa in den Garten. Und ganz ehrlich, Kinder brauchen dazu eigentlich kein Spielzeug. Vielleicht ein Eimer mit Schaufel und ein paar Förmchen, aber nicht mal das muss sein. Daher sind die Favorieten diesen Monat eher rar.

Habe ich schon von unserer Rogenbogenwippe erzählt? Seit Anfang des Jahres habe ich daran herum gebastelt. Irgendwie kam immer wieder was dazwischen, aber seit einer Weile ist sie endlich fertig. Sophia findet sie klasse, aber als ich sie eines Nachmittags spontan zu einer Rutsche umfunktionierte, ist sie der Hit. Es vergeht keine halbe Stunde ohne, dass die Regenbogenwippe-Rutsche nicht bespielt wird.
Auch unser Kasperle, die Hundespieluhr die Sophia seit ihrer Geburt in ihrem Bett liegen hat, muss immer wieder rutschen. Überhaupt geht ohne „Basperle“ nichts und ist in der Wohnung ihr treuer Begleiter (mit raus nehmen darf sie ihn nicht, habe doch etwas Angst, dass er mal verschwindet).
Berufsbedingt besuchen wir relativ viele Garten- und Kunsthandwerkermärkte und auf einem dieser Märkte habe ich einen ganz niedlichen Tütenkasper mitgenommen. Sophia lacht sich jedes Mal halb kaputt, wenn er aus der Tüte rausschießt, es ist einfach zu herrlich. Mich macht das immer ganz glücklich, wenn ich sehe wie sie mit diesem simplen Spielzeug sich beschäftigt.

 

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Zurück aus der unfreiwilligen Sommerpause

Der ein oder andere hatte es vielleicht durch Instagram etwas mitbekommen, ich war zu einer Zwangspause verdonnert. Erst durch eine Blasenentzündung, dann durch eine fiese Erkältung und  zum Schluss durch noch fiesere Magen-Darm-Problemen. Logisch, dass Sophia gleichzeitig einen Entwicklungsschub hatte. So haben wir zusammen einfach mal alles blöd gefunden. Dementsprechend lief erstmal gar nichts hier.

Dabei hatte ich so viel vor! Ab Mitte/Ende September stehen hier so viele Veränderungen an, die unseren kompletten Ablauf durcheinander wirbeln werden und überhaupt wird das nächste halbe Jahr viel anstehen, weswegen ich einfach noch ein paar Sachen erledigen wollte und den Sommer genießen. Nun gibt der Sommer gerade sein letztes Debüt und ist viel zu heiß um auch nur irgendwas zu machen (36°C!) und meine so schön zurecht gelegten ToDos sind wild durcheinander gewirbelt worden. Aber so langsam sortiere ich mich wieder und so werde ich den ein oder anderen Blogpost, den ich geplant hatte, noch nachtragen. Und was wird es sonst so demnächst geben?
Da mein Mann noch Urlaub hat, steht noch eine kleine Reise in den Norden Deutschlands an, von der ich gerne berichten werde. Kaum daheim steuern wir auf DAS Ereignis zu: Sophias Eingewöhnung in den Kindergarten. Auch hier sind ein paar Posts geplant. Und dann, ja dann, habe ich noch einige andere Themen (endlich mal wieder das ein oder andere DIY), die euch hoffentlich begeistern werden.

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PuppenMITmacherei 2016 -Vorbereitungen und Material

Ich bin etwas spät dran zum zweiten Beitrag der PuppenMITmacherei, aber im Moment läuft es bei uns nicht ganz rund und ich komme nicht wirklich dazu etwas zu bloggen (obwohl ich soooo viele Ideen habe!). Nun möchte ich euch aber von den Vorbereitungen berichten, die ich für die entstehende Puppe getroffen habe.

Beim letzten Beitrag habe ich ja von meiner Ideensammlung berichtet und davon geschrieben, dass ich schon eine relativ konkrete Vorstellung habe, was für eine Puppe es werden soll. Daher habe ich mich ziemlich schnell für eine Puppe nach der Anleitung Baby Twink von Mariengold entschieden und mir natürlich erstmal das Ebook zugelegt. Mein Plan war erstmal zu schauen was genau ich alles an Material benötige und es dann zu besorgen. Das meiste der benötigten Werkzeuge habe ich hier (Nähmaschine, Nähnadeln, Schere, Kochlöffel, Stecknadeln, etc.), lediglich die lange Puppennadel habe ich nicht da. Erst dachte ich, dass ich sicherlich ohne zurecht komme, aber ich glaube, ich werde doch eine besorgen.
Das eigentliche Material für die Puppe wollte ich ursprünglich beim Händler meines Vertrauens ordern, gleich so, dass es für mehr als eine Puppe reicht, denn ich bin mir sicher, dass es nicht bei dieser einen Puppe bleiben wird. Aber ich habe mich dann doch dafür entschieden das Rundum-Sorglos-Paket passend zur Anleitung von Mariengold zu bestellen, sowie etwas Granulat zum füllen, damit die Puppe dann auch wirklich sitzen kann. Das war auch ruck-zuck da und ich bin ziemlich verliebt und freue mich schon wahnsinnig darauf anzufangen. Beim Puppentrikot habe ich mich für den Marzipan-Ton entschieden und das Haar wird hellbraun, eben ähnlich meiner Tochter.

img_1642Emma beim Materialtest …

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Ein zweites Kind? Für mehr Toleranz bei der Familienplanung

Sophia wird nun bald zwei Jahre alt und so langsam werden wir immer öfter gefragt, wann denn ein Geschwisterchen geplant sei. Das klassische Bild einer Familie ist eben immernoch Mutter, Vater und zwei Kinder. Und wenn ich einige meiner Bloggerkolleginnen betrachte, dann geht der „Trend“ sogar zum Drittkind.

Der Traum von einer großen Familie und trotzdem bleibt das eigene Kind ein Einzelkind.

Ich habe nie konkret darüber nachgedacht wie viele Kinder ich einmal haben möchte. Lange wollte ich sogar gar keine Kinder. Das kam dann erst kurz bevor ich meinen Mann kennenlernte, also die Gedanken eine Familie zu haben … irgendwann einmal. Aber ich war mir sicher, dass es wenn nicht bei einem Kind bleiben wird. Ich blickte dem ganz easy entgegen, alles würde sich schon finden aber heimlich träumte ich von einem kleinen Bauernhof und einer Schar Kinder, die dort glücklich groß würden. Und wo ist jetzt das Problem? Der Anfang ist doch gemacht!
Je größer Sophia wird, desto öfter denke ich daran, wie schön ein Geschwisterchen doch wäre. Auch wenn mein Bruder und ich keine innige Beziehung pflegen, so war es rückblickend doch sehr schön jemanden zu haben, der so viel mit einem teilt. Einfach als Kind zu wissen, dass man nicht alleine ist, wenn man sich abends im  Bett im dunklen Zimmer fürchtete oder mal wieder verbotenerweise den Süßigkeitenschrank geplündert hat. Das waren wir meistens zu zweit und hat sich dadurch nicht ganz so schlimm angefühlt. Das sind Sachen, die ich meinem Mann als Einzelkind nicht verständlich machen kann. Aber das ist es ja alles gar nicht. Der springende Punkt ist leider der: ein weiteres Kind passt nicht in unser Leben. Hört sich grausam an, ist aber das was mir meine Vernunft sagt. Im Moment wäre ein zweites Kind einfach nicht richtig und das macht mich manchmal sehr traurig.

Klar würden wir das hinbekommen. Aber zu was für einem Preis.
Da wären zum einen die egositischen Gründe. Ich möchte endlich mein Studium abschließen und mich dann meinem beruflichen Werdegang widmen. Ohne gleich wieder pausieren zu müssen. Bevor ein weiteres Kind in Frage käme möchte ich meinen beruflichen Weg gefunden und auch etwas erreicht haben. Keine Ahnung wie lange das dauern wird, ich habe weder ein konkretes Ziel noch einen Fünf-Jahres-Plan oder so. Und selbst wenn ich dann mit, sagen wir 32 Jahren soweit wäre, dass ein zweites Kind passen würde, gibt es da immernoch einen weiteren Grund. Der Grund, der eigentlich viel schwerer als alle anderen wiegt.
Mein Mann ist um einiges älter als ich und leider gesundheitlich angeschlagen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er die Hochzeit seiner Tochter mal erleben wird ist leider nicht so hoch. Nein, ich möchte jetzt nicht auf die Tränendrüse drücken, denn für uns ist das ok so. Es ist auch nicht hochdramatisch, aber es ist eben ein Umstand, der mich doch nachdenklich stimmt. Wir wollen die Zeit zu dritt genießen, glücklich sein mit dem was wir haben, mit uns dreien eben. Ich möchte das Schicksal nicht herausfordern, indem ich meinen Traum auf biegen und brechen erfülle, möchte meinem Mann den Wirbel, der mit einem zweiten Kind kommt nicht zumuten und ehrlich gesagt mir auch nicht.

Es ist einfach ein verdammt schwieriges Thema. Aber ich erlebe oft wie unsere Entscheidung verurteilt wird, die bewusste Entscheidung für ein Einzelkind. Es ist eine wahnsinnig komplexe Entscheidung, die manchmal nicht ganz freiweillig getroffen wird. Es wäre schön, wenn andere auch mal daran denken würden. Egal für welches Familienkonzept man sich entscheidet, sei es Eltern mit Einzelkind oder welche mit vielen Kindern, eine Patchworkfamilie oder eine Regenbogenfamilie. Alle haben sich für ihre Familienart entschieden, weil es für ihre Lebenssituation eben die richtige ist. Und wie bei allen Entscheidungen: manche sind gut, verständlich und machen glücklich, andere erweisen sich vielleicht erst im Nachhinein als falsch oder unpassend und machen trotzdem unglücklich. Aber letztendlich ist das immer die Sache der Betreffenden und dem voran gehen viele Gedanken und Abwägen.
So wie bei uns und unserer Entscheidung, dass wir mit einem Kind sehr, sehr glücklich sind.

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Auf dem Weg nach München. Gedanken zu den Geschehnisse 

In was für eine Welt habe ich ein Kind geboren?Inzwischen vergeht fast kein Tag ohne eine Schreckensmeldung. Jeden Tag frage ich mich, auf was für eine Zukunft wir da zusteuern. Und jeden Tag wird das Gefühl meine Tochter beschützen zu müssen stärker. Aber ist das der richtige Weg?

Eigentlich hatte ich hier jetzt ein paar andere Gedanken stehen, die mir nach den Geschehnissen in Nizza und Würzburg im Kopf kreisten. Aber gerade befinden wir uns auf dem Weg nach München. Dieses verlängerte Wochenende steht schon seit einiger Zeit fest, das Hotel ist gebucht, Verabredungen mit Freunden sind gemacht worden. Und dann gestern Abend diese furchtbaren Meldungen. Fassungslos verfolgten wir die Nachrichten, zum Glück meldeten all unsere Freunde, dass sie in Sicherheit sind. Klar stellten wir uns die Frage, ob wir wirklich in die Bayerische Hauptstadt fahren sollen, aber sehr schnell waren wir uns sicher: ja wir fahren!

Heute früh standen unsere Telefone nicht still, alle die von unserem München-Wochenende wussten meldeten sich und waren entsetzt zu hören, dass wir wirklich fahren. Wir fahren, weil wir uns dem Terror nicht unterordnen wollen. Weil wir nicht wollen, dass diese Leute Macht über uns haben. Denn wenn wir alle verängstigt Zuhause sitzen, haben sie gewonnen. Das darf nicht sein, sie müssen merken, dass wir uns nicht einschüchtern lassen, dass wir eine Gemeinschaft sind in der Gewalt und Twrror keinen Platz haben. Und ich glaube, dass das genau das ist was wir unseren Kindern mitgeben sollten: tragt so viel Liebe, Toleranz und Freude in die Welt wie ihr nur könnt! Lasst das Böse und die Gewalt nicht die Herrschaft über euer Leben gewinnen! 

Und auch wenn ich mir stellenweise große Sorgen um die Zukunft mache, die meine Tochter haben wird, bin ich mir sicher, dass sie ihren Weg gehen wird. Sie wird von uns alle Voraussetzungen mitbekommen, die sie braucht: Liebe, Stärke, Vertrauen in sich selbst und Hoffnung!

Wir sind natürlich in Gedanken bei den Opfern und deren Angehörigen und werden sicherlich mehr als einmal innehalten um ihrer zu Gedenken! #prayformunich

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Unsere Wickelsituation {Werbung}

Wie ihr wisst sind wir gerade dabei Sophias Zimmer ein Update zu verpassen, weg vom Babyzimmer hin zum Kleinkindzimmer. Mit der Umgestaltung des Kinderzimmers stellte sich auch die Frage, wie wir das Wickeln in Zukunft handhaben wollen. Zwar mochte ich meine Wickelkommode wirklich gerne, aber ich habe das Gefühl, dass Sophia „herausgewachsen“ ist. Ruhig liegenbleiben gehört einfach nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, so dass ich zunehmend auf ihre Kooperration angewiesen bin. Daher haben wir beschlossen, dass wir sie zukünftig auf dem Boden bzw. auf dem Bett wickeln.

Seit einer Weile probieren wir das nun schon aus und es klappt wirklich gut! Nur etwas umorganisieren habe ich müssen, so ohne Schublade unten drunter in der gleich alles griffbereit ist oder Eimer der gleich neben dran steht. Daher habe ich mir einen Korb zurecht gemacht, in dem ich alles nötige hinein habe und den ich mir nur schnell schnappen muss. Darin befindet sich ein Moltontuch als Unterlage, sieht schön aus, ist bequem und gut zu waschen, falls mal ein Unglück passiert. Logisch, Windeln sind auch drin, sowie eine Packung Feuchttücher. Und dann brauchen wir nur noch unsere Notfall-Creme für den Popas und das war´s eigentlich auch schon. Fehlt nur noch der wichtigste Punkt: die Entsorgung.
Bisher hatte ich gleich neben dem Wickeltisch einen großen Windeleimer stehen, in den ich die Windeln werfen konnte ohne mich bücken zu müssen. Aber der war nun nicht mehr ganz so praktisch und durch seine Größe auch nicht wirklich schön unterzubringen. Ich wollte ihn doch eher irgendwo unauffällig hinstellen. Daher freute ich mich sehr, als ich angeboten bekam, den Sangentic-Tec Windeleimer von Tommee Tippee zu testen.


Erster Pluspunkt, er ist schonmal wesentlich kleiner und schlichter und lässt sich somit schön im Zimmer entegrieren ohne aufzufallen. Weiterer Pluspunkt ist das Fassungsvermögen (bis zu 28 Windeln), das dem Großen nicht sehr weit nachsteht (ein bisschen weniger geht schon rein, aber inzwischen ist unser Windelverbrauch auch etwas gesunken, also gleicht sich das wieder aus). Aber der wirkliche Knaller ist, dass dank des Twister keine Geruchswolke mehr durch das Zimmer wabert, wenn man den Eimer öffnet um eine Windel hineinzuschmeißen. Zumal Sophia gerne daran herumspielt und den Deckel ständig auf und zu macht.
Die Handhabung ist auch ganz simpel. Deckel auf, Windel rein, einmal drehen, Deckel zu. Ist der Eimer voll, lässt sich der obere Teil ganz einfach abnehmen. Dort integriert ist gleich eine Schneidevorrichtung (die auch wirklich gut schneidet!), so dass man wirklich nur die Folie dort trennen muss, knoten rein und fertig. Auf der anderen Seite hängt man die frische, geknotete Folie ein (dann füllen die Windeln den Eimer optimal) und setzt den oberen Teil wieder drauf. Was mich übrigens auch sehr positiv gestimmt hat war, dass ich die Nachfüllkasetten im nahegelegenen Drogeriemarkt gesehen habe. Für unseren anderen Eimer mussten wir sie im Internet nachbestellen, was gerne mal erst passierte, als wirklich keine mehr im Haus war. So kann ich sie schnell holen, wenn mal wieder Not am Mann ist. Apropo Folie, die ist übrigens antibakteriell, was natürlich zu dem guten Geruchsschutz beiträgt.


Alles in allem kann ich den Windeltwister von TommeeTippee also absolut empfehlen. Bei uns wird er definitiv weiterhin im Einsatz bleiben.

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PuppenMITmacherei 2016 – Ideensammlung

Endlich geht es los! Wie ich hier schon ankündigte, werde ich dieses Jahr an der PuppenMITmacherei teilnehmen und ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue! Heute starten wir mit den Ideensammlung. Bei der lieben Caro könnt ihr nochmal alles dazu nachlesen und auch die anderen verlinkten Beiträge anschauen.

Ich habe euch ja schon verraten, dass ich schon eine ganz bestimmte Vorstellung von der Puppe habe, die ich gerne machen würde. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr so genau, wie ich dazu kam überhaupt eine Puppe selber machen zu wollen, aber durch Zufall habe ich von einem Kurs zur Herstellung einer Schlamperle-Puppe mitbekommen und hatte auf einmal das Gefühl da unbedingt mitmachen zu wollen. Das habe ich letztendlich dann auch getan.

Für den ersten Versuch ist sie ganz ok, aber ich merkte schnell, dass diese Puppe so gar nicht den Bedürfnissen entsprechen, die meine Tochter im Spiel so hat. Auch die Puppe, die Sophia zum ersten Geburtstag bekommen hatte erfüllt diese nicht. Ihr merkt schon, die Puppe soll für meine Tochter sein, die im November zwei wird, im Idealfall also ein Geburtstagsgeschenk.
Ich habe Sophia in letzter Zeit oft beim Spielen beobachtet und mir gedanklich Notizen gemacht, welche Eigenschaften die Puppe haben sollte. Also sie sollte auf jeden Fall sitzen können, denn das scheint meiner Tochter sehr wichtig zu sein. Ihre Kuscheltiere und Puppen versucht sie ständig irgendwo hinzusetzten (am liebsten neben sich am Fenster), aber sie fallen immer um und das ärgert sie. Und dann sollte die Puppe viele körperliche Details haben, wie einen ausgeformten Popo und einen Bauchnabel. Sophia benennt gerne die verschiedenen Körperteile und sucht diese auch bei anderen (unsere Mopsdame muss regelmäßig herhalten). Da ich mir wünsche ihr mit dieser Puppe eine Gefährtin, eine stille Verbündete so zu sagen, zu erschaffen, denke ich, dass es wichtig ist, dass sie viele Ähnlichkeiten endeckt. Lustigerweise habe ich aber noch keine Ahnung, wie genau die Puppe dann am Ende aussehen soll. Kurze Haare, lange Haare, braune oder blonde? Braune Augen vielleicht? Sommersprossen? Ich denke das kommt beim Herstellungsprozess. Allerdings habe ich schon vor einer ganzen Weile ein Pinterestboard angelegt, um etwas Inspiration zu haben.

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SF Juni

Spielzeugfavoriten im Juni

Ich glaube ich wiederhole mich, aber die Zeit rast im Moment nur so dahin. Im Mai waren wir sehr viel unterwegs, so dass der Monat nicht nur an uns vorbeigezogen ist, sondern sich auch gar nicht so richtig Spielzeugfavoriten ergeben haben. Aber in diesem Monat scheint Sophia wieder einen Entwicklungssprung gemacht zu haben, so dass ganz neue Sachen und Spielformen interessant geworden sind.

Auf einmal werden nämlich die Stofftiere bemutter. Sie werden herumgeschleppt, gerne so viele wie man tragen kann, sollen sich hinsetzten und werden dann gefüttert oder zum Schlafen hingelegt. Einen klaren Favoriten gibt es dabei nicht, daher steht der Jellycat-Hase (1), der seit ihrer Geburt bei ihr im Bett liegt mal stellvertretend für den Rest der Bande. Geblieben ist ihre Liebe zu Autos, so dass der kleine Krankenwagen (2) ständig druch die Wohnung düst.
Zu Sophias Lieblingsbeschäftigungen zählen momentan Steck- und Schüttmöglichkeiten. Daher wird der Steckwürfel (3) gerade stundenlang bespielt. Der nächste Schwierigkeitsgrad, ein einfaches Puzzel, wird auch schon in Angriff genommen. Dieses ganz süße hier (4) habe ich im Sale ergattert.
Durch das bombige Wetter waren wir sehr viel draußen und da darf natürlich das Sandspielzeug nicht fehlen. Eimer (Mehrzahl!) und Schaufel (5) sind absolutes Musthave. Auch hier wird der Sand fleißig von einem zum anderen Eimer geschüttet und zu Papas Leidwesen auch überall im Garten verteilt.

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Das Kleiderschrankdilemma

Wie eigentlich jeden Morgen stand ich heute früh vor meinem Kleiderschrank und wusste einfach nicht was ich anziehen soll. Ihr kennt das sicher, man steht da so, ratlos, vor seinem Schrank und während man die Klamottenstapel anstarrt beschleicht einen das Gefühl, dass man eigentlich gar nichts vernünftiges zum Anziehen hat. Ich behaupte mal das kennt jede Frau, ob Mutter oder nicht. Als Mutter kommt allerdings noch ein erschwerender Faktor hinzu: der Nachwuchs. Man hat gar nicht mehr die Zeit eine halbe Stunde (mindestens!) vor dem Schrank zu verbringen, um in Ruhe zu überlegen was an denn nun anzieht (und sich vielleicht drei, vier Mal vor dem Spiegel umzuziehen), weil das Kind gerne jetzt sofort etwas zu Essen möchte. Oder eine neue Windel braucht. Oder jetzt ganz dringend ein Buch vorgelesen bekommen will. Oder … na ihr wisst schon. Hat man doch mal die Zeit abzuwägen was man anzieht leisten sich Sehnsucht und Gewissen einen erbitterten Kampf. Die Sehnsucht in mir würde gerne den teuren, aber so kuschelig weichen und super sitzenden Kaschmirpullover anziehen, das Gewissen jedoch hält dagegen, ob ich von allen guten Geistern verlassen wäre so ein teures, empfindsames Teil anziehen zu wollen, wo ich doch ein zu 90% des Tages ein rotzendes Kleinkind an mir kleben habe. Und letztendlich greift man dann doch immer zu den selben Sachen. In meinem Fall Jeans, T-Shirt und Cardigan vom Klamottenschweden.

Vergangenes Wochenende hatte ich jedoch die Nase gestrichen voll!
Meine Mutter wollte schon ewig wieder einmal mit mir Shoppen gehen. So richtig gemütlich in tollen Läden nach tollen Klamotten schauen. Ich stand also Samstag Früh vor meinem Schrank und hatte wieder besagtes Problem. Was ziehe ich an? Wenn man in tollen Läden tolle Klamotten shoppen will kann man ja nicht rumlaufen wie Hausmutti (auch wenn das Kind dabei ist)! Zwar hatte ich dann einen einigermaßen annehmbaren Kompromiss gefunden, war aber total gefrustet. Warum habe ich so viele Sachen noch im Schrank, obwohl sie mir zu klein sind? Warum habe ich überhaupt so viele Klamotten, die ich nie anziehe? Und was ist überhaupt mein persönlicher Stil? Das hat mich das ganze Wochenende beschäftigt, so dass ich zum dem Entschluss gekommen bin: Es muss sich etwas ändern! Ich möchte meinen Schrank aufmachen und mich nicht ärgern müssen. Ich möchte meinen Stil finden und ihm treu bleiben. Und vorallem möchte ich aufhören das billige Zeug zu kaufen und anzuziehen, nur weil ich Bedenken habe, die guten Sachen zu ramponieren. Als Mutter steht so vieles hinten an, was einen selbst betrifft. Oft habe ich das Gefühl nur noch Mama zu sein und auch nur als solche wahr genommen zu werden. Kein Wunder wenn ich jeden Tag in meiner ausgebeulten Mamauniform herumlaufe. Es muss doch zu schaffen sein, eine Garderobe zu haben, die sowohl den Ansprüchen als Mutter als auch den persönlichen als gut aussehen wollenden Frau gerecht wird!

Genau das ist mein Ziel: Eine Garderobe aufbauen, in der ich mich wohl und gut aussehenden fühle, die aber auch ein Leben mit Kleinkind übersteht. Und das Ganze in meinem persönlichen Stil!
Einen Anfang habe ich gemacht, am Wochenende, beim Shopping mit meiner Mutter. Der zweite Teil folgt heute, wenn Sophia bei der Oma ist. Dann mache ich mich über meinen Schrank her und werde radikal aussortieren.

 

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PuppenMITmacherei 2016 – Ich bin dabei!

Oh endlich ist es soweit! Seit Caro von Naturkinder bekannt gab, dass es dieses Jahr wieder eine Puppenmitmacherei geben wird, habe ich gespannt gewartet wann es endlich so weit sein wird. Zwar habe ich inzwischen etwas Puppenmacher-Erfahrung sammeln können, aber mir schwebt da noch so eine ganz bestimmte Puppe vor, die ich Sophia gerne machen würde. Mehr dazu verrate ich euch aber ein andermal, denn heute möchte ich euch lediglich auf diese tolle Aktion hinweisen!

Bei der Puppenmitmacherei handelt es sich um ein virtuelles Treffen, bei dem man sich über den Herstellungsprozess einer Puppe austauschen kann. Dazu gibt es von Juli bis Dezember jeden Monat ein Datum, an dem jeder von seinen Fortschritten berichten kann und bei den anderen stöbern, welche Ideen sie haben und wie sie sie umsetzten. Die vielen verschiedenen Links werden natürlich gesammelt.
Um mehr darüber zu erfahren, wann genau es los geht und wie man sich da ganz genau beteiligen kann findet ihr hier. Bei Naturkinder wird es dann auch die Linksammlung geben, für alle, die einfach nur ein bisschen schauen wollen.

Ich werde auf jeden Fall mitmachen und freu mich schon sehr! Ihr werdet also bald mehr dazu lesen.

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